Hockeyclub Pustertal

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HC Pustertal - HC Gherdeina | 2:3 (1:0, 0:2, 1:0)

HC Pustertal
 
HC Gherdeina

THU | 31.10.2019 - 20:00
Bruneck Rienzstadion Brunico

Zahnlose Wölfe unterliegen dem HC Gherdeina

HC Pustertal SpieltagZum 13. Spieltag empfangen die HC Pustertal Wölfe im Rienzstadion die Überraschungsmannschaft der ersten Meisterschaftsphase, den HC Gherdeina, der im Zwischenklassement auf Rang 6 und damit voll auf direktem Playoff-Kurs liegt.  Coach Mattila kann aus dem Vollem schöpfen und lässt diesmal March, Steinkasserer, Laner, Alex De Lorenzo und Zecchetto pausieren.

Die Partie beginnt mit einem Paukenschlag. Gerade 1,5 Minuten sind gespielt und schon führen die Wölfe mit 1:0 – Berger steht goldrichtig und versenkt einen Rebound zur schnellen Führung. Das einfache Tor tut dem Spiel jedoch nicht gut, sondern die Schwarzgelben gehen das Ganze in der Folge etwas zu locker an. Viele unnötige Scheibenverluste und ein ungenauer Spielaufbau lassen bei den 1.200 Zusehern im Stadion wenig Freude aufkommen. Echte Chancen bleiben (auf beiden Seiten) Mangelware, ein Schlittschuhtor von Wilkins wird zu Recht nicht anerkannt. So geht es mit einem schmeichelhaften 1:0 in die erste Pause.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts kommt es dann noch schlimmer. Die Restsekunden einer Strafzeit aus dem ersten Drittel (gegen Leitner) nutzen die Gäste zum Ausgleich – Wilkins ist zur Stelle und drückt zum 1:1 ein (21. Minute). Wenig später wird erneut eine Strafe gegen die Wölfe angezeigt. Der Puck läuft aber noch und der 16-jährige Leo Messner fasst sich ein Herz und zieht ab: die Scheibe zappelt im Netz – 2:1 für die Ladiner nach 22 Minuten. Nun erspielen sich die Hausherren zwar leichte Feldvorteile und versuchen etwas mehr für das Spiel zu tun, Zählbares springt jedoch nicht heraus und es geht mit einem Rückstand zum zweiten Pausentee.

Im Schlussdrittel ist dann endlich Feuer in der Partie, und man sieht, dass den Schwarzgelben nun Ernst ist. Sie belagern von Beginn an das Grödner Tor, doch auch die Gegner kontern immer wieder schlau, und so entwickelt sich endlich ein rassiges Spiel. Nach 44 Minuten trifft Helfer mit einem Bombenschuss den Pfosten, wenig später ist Lewis am kurzen Eck zu eigensinnig und vergibt eine gute Einschussmöglichkeit. Im Gegenzug nutzt die überragende zweite Linie des HCG einen Entlastungsangriff eiskalt: Andreas Vinatzer verwertet ein Zuspiel von Pitschieler zum 1:3 (46. Minute). Coach Mattila beendet daraufhin die experimentelle Linienzusammensetzung, die noch in Zell zum Erfolg geführt hat, und stellt auf drei Linien um. Die Wölfe sind nun bissig, gewinnen auch die Zweikämpfe und kommen zu einer Vielzahl von nicht ungefährlichen Abschlüssen. Am Ende stehen 20 direkte Schüsse aufs Tor und weite 6-8 Abschlüsse, die knapp das Ziel verfehlen, auf dem Statistikbogen des Schlussabschnitts. Doch einzig Carozza gelingt in Minute 54 mit einem Abstauber der Treffer zum Anschluss (2:3). In allen anderen Situationen ist der sichere Smith im Kasten der Gäste Herr der Lage, und so entführt der HC Gröden letztlich durchaus verdient die drei Punkte aus dem Rienzstadion. Die Gäste festigen damit ihren sechsten Tabellenrang, während die Wölfe den Platz an der Sonne an Asiago abtreten müssen und sich zwischenzeitlich auf Platz zwei einreihen.

Die Möglichkeit für eine Wiedergutmachung besteht für die Wölfe bereits übermorgen, am 02.11. beim Auswärtsmatch gegen die Adler aus Kitzbühel (19.30 Uhr, live auf Sky Sport Austria). Danach folgt eine zwölftägige Meisterschaftspause, ehe es am Donnerstag, 14.11., mit einem Heimspiel gegen den EC Bregenzerwald weitergeht.

Daniel Weger

Flickr Photos