Semifinalauftakt misslingt - klare Niederlage in Klagenfurt

Drei Tage nach dem siegreichen Spiel 7 in Fehervar geht es f√ľr die W√∂lfe schon weiter: das erste Semifinalspiel in der ICE Hockey League steht an. In Klagenfurt wartet der √ľberragende Grunddurchgangsieger auf den HCP. W√§hrend die K√§rntner vollz√§hlig antreten k√∂nnen, muss Coach Vuorinen neben dem verletzten Hannoun auch Joel Messner (Vaterfreuden am Vatertag) vorgeben.

Die W√∂lfe beginnen couragiert und suchen ihr Heil in der Offensive. Morley (2.), Hasler (3.) und Deluca (4.) finden durchaus beachtliche M√∂glichkeiten vor; auf der Gegenseite muss Smith gegen Petersen (2.) retten. Das Tor machen jedoch die Hausherren: in der 5. Spielminute passt R√ľckkehrer Herburger (1. Playoffspiel) von hinter dem Tor auf Haudum und der zuk√ľnftige Grazer trifft platziert zum 1:0. Die W√∂lfe lassen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und haben weiter die besseren Chancen: zuerst scheitert der aufger√ľckte Ege (7.), dann gelingt Morley fast die entscheidende Deflection knapp vor Dahm (10.). Die kalte Dusche folgt alsbald: in Minute 12 ist es wieder Herburger, der die Scheibe abtropfen l√§sst, und Haudum trifft genau ins Kreuzeck – 2:0 f√ľr den KAC. In der Folge bleibt das Spiel gef√§llig mit Schussversuchen auf beiden Seiten (zu Drittelende sind es 13:11 f√ľr die W√∂lfe), aber ohne weitere Tore. 2:0 nach 20 Minuten.

Zu Beginn des Mitteldrittels kommen die W√∂lfe zu zwei Powerplays (√ľber 50 Sekunden davon im  5 gegen 3): sie bringen zwar einige Sch√ľsse aufs Tor, aber die richtig zwingenden Chancen sind nicht dabei, und so verstreichen diese gro√üen M√∂glichkeiten ohne z√§hlbaren Erfolg. Danach passiert nicht viel; der KAC kontrolliert das Spiel, die W√∂lfe versuchen zum Anschlusstreffer zu kommen. Das Risiko, das sie dabei gehen, ist leider zu hoch, nach 27 Minuten laufen sie in einen 2:1-Konter: Ganahl spielt quer auf Kraus, der ins leere Tor zum 3:0 einschiebt. Nur zwei Minuten sp√§ter wird Bischofberger von Fraser bedient, und auch der kleine Fl√ľgel trifft – 4:0 nach 30 Spielminuten. Als Strong wenig sp√§ter, v√∂llig allein zentral im Slot, zum 5:0 trifft, kommt Bernard f√ľr Smith aufs Eis. Das Spiel wird nun ruppiger, Stanton muss nach einem (video√ľberpr√ľften) Check mit Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis, wenig sp√§ter folgen Fraser, Frycklund und Atwal (Proteste). Tor f√§llt keines mehr, mit 5:0 geht es zum zweiten Pausentee.

Zu Beginn des Schlussabschnitts gelingt dem KAC im Powerplay das 6:0 – Bischofberger erzielt mit einem satten Schuss ins Kreuzeck den zweiten pers√∂nlichen Treffer des Abends. Danach ist die Luft drau√üen. Auch in den Special Teams haben beide Teams nur noch wenig Lust, mehr als das N√∂tigste zu tun. Herburger kr√∂nt sein Comeback noch mit dem Tor zum 7:0 (51. Minute). Schofield und Mantinger scheitern danach beide alleine vor Dahm am Ehrentreffer; dieser gelingt schlie√ülich Morley, der einen Rebound verwertet (7:1; 53. Minute). 

Weiter geht es mit Spiel 2 und einer neuen Chance am Freitag in der heimischen Intercable Arena. Das Spiel beginnt um 19:30 Uhr und ist bereits ausverkauft. Online kann es wieder kostenlos auf https://www.puls24.at/eishockey verfolgt werden.

Daniel Weger

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