Wölfe gewinnen Playoff-Krimi! - Viertelfinale gegen Fehervar

Showdown in der Intercable Arena! Im dritten und letzten Spiel der Preplayoffs-Serie fällt die Entscheidung, wer als letztes Team in das Viertelfinale der ICE Hockey League aufsteigt. Coach Vuorinen muss auf den in Ljubljana verletzt ausgeschiedenen Hannoun verzichten und beordert Catenacci an seiner Stelle in die erste Linie. Im Tor erhält Smith das Vertrauen.

Die ersten Minuten geh√∂ren gleich den W√∂lfen, bereits nach einer Minute muss Cosic auf die Strafbank. Zwei Minuten lang belagert der HCP das Geh√§use von Horak, doch der schnelle F√ľhrungstreffer gelingt nicht. In der 6. Minute kommen die G√§ste mit Gooch zur ersten M√∂glichkeit, noch in derselben Szene schlenzt Pance von der blaue Linie aufs Tor und Bicevskis f√§lscht unhaltbar ins Kreuzeck ab (0:1; 6. Minute). Die Schwarzgelben sind kurz angeschlagen, machen dann aber wieder Dampf und kommen mit Sill zu einer guten Einschussm√∂glichkeit (9.). Praktisch im Gegenzug trifft Topscorer Gooch nach toller Einzelaktion den Pfosten. Wenig sp√§ter sind die W√∂lfe erfolgreich: nach einem gewonnenen Pully l√§sst Atwal elegant einen Gegenspieler aussteigen und zieht ab, Playoff-Goalgetter Catenacci f√§lscht (mit dem Kopf!) entscheidend ab – 1:1 nach 11 Minuten. Keine 40 Sekunden sp√§ter st√ľrmt Mantinger halbrechts aufs Tor, wird bedr√§ngt, kann aber im Fallen einh√§ndig durch die eigenen Beine noch abschlie√üen und trifft mit einem absoluten Traumtor zur 2:1-F√ľhrung (12.)! Nun geht es Schlag auf Schlag, denn zwei Minuten sp√§ter kontern die Slowenen blitzschnell, und der junge Mahkovec schlie√üt erfolgreich ab, 2:2 nach 14 Minuten. Danach folgen noch Special Teams (2 Minuten Mantinger, danach 2 Minuten Mahkovec), doch es gibt keine weiteren Treffer.

Im zweiten Abschnitt pr√ľft Schofield schon nach wenigen Sekunden Horak. Danach ist die Partie etwas zerfahren, bis in der 25. Minute der aufger√ľckte Masic versucht, Smith zu √ľberlisten. Wenig sp√§ter zieht Akeson mit einem sch√∂nen Haken vor Horak nach innen, kann den Puck aber auch nicht im Tor unterbringen. Auf der Gegenseite versucht es Verteidiger Magovac von der blauen Linie, Pance macht den perfekten Screen vor Smith und die Scheibe zappelt im Netz – 2:3 (26.). Eine Unterzahlsituation (2 Minuten Messner) √ľberstehen die W√∂lfe souver√§n, doch Olimpija ist in dieser Phase tonangebend und macht viel Druck. Dies √§ndert sich ab Minute 35, als die Schwarzgelben hintereinander mit Atwal (vorbei), Morley (wischt √ľber den Puck), Akeson (im Get√ľmmel) und Sill (Direktabnahme) zu passablen Torm√∂glichkeiten kommen. Es bleibt aber beim knappen R√ľckstand nach 40 Minuten.

Das Schlussdrittel startet mit den Drachen im Vorw√§rtsgang. Mahkovec gelingt fast eine Kopie des zweiten Tores, doch Smith kann halten. Dann die 43. Minute: Frycklund ist in seiner unnachahmlichen Manier an der Scheibe, wird nicht wirklich angegriffen, kurvt durch die gesamte Laibach-Defensive und versenkt die Scheibe zum 3:3 im Netz. In der Folge geht es wild hin und her, die Teams werden langsam m√ľde, Fehler f√ľhren immer wieder zu gef√§hrlichen Situationen. Dabei ist der HCP jetzt durchaus das aktivere und gef√§hrlichere Team; immer wieder werden die Pucks gef√§hrlich vors Tor gebracht, aber Horak l√§sst sich nicht √ľberraschen. Als die Schiris in der 54. Minute Simsic in die K√ľhlbox schicken, gibt es nach langem wieder eine Powerplaym√∂glichkeit. Doch nach wenigen Sekunden verschicken die Schwarzwei√üen auch Sill und die Teams spielen im vier gegen vier. Bis zur 60. Minute passiert nicht mehr viel, und so geht das Match in die Open-End-Verl√§ngerung.

Die Overtime ist ein echter Krimi. Zuerst kommen die G√§ste gleich vier Mal gef√§hrlich zum Abschluss, danach √ľbernimmt der HCP das Kommando und gibt es nicht mehr aus der Hand. Unz√§hlige M√∂glichkeiten sind die Folge, Olimpija ist stehend k.o. und kann sich nicht mehr befreien. Und in der 75. Spielminute ist es endlich so weit: Schofield bricht zentral durch, zieht aufs Tor und bezwingt Horak. 4:3 f√ľr den HCP, und die W√∂lfe haben dadurch den Einzug ins Viertelfinale geschafft!

Gleich im Anschluss an das Spiel werden die Viertelfinalpaarungen „gepickt“, und hier w√§hlt AV19 Fehervar den HC Pustertal. So kommt es zu einer Neuaustragung der Viertelfinalpaarung von vor zwei Jahren.

Daniel Weger
Puschtra Preview - HC Pustertal vs Hydro Fehervar

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