Hockeyclub Pustertal
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   19.08.2017  20:30    
     
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Pre Season 2017 - die Infos

Trainingsauftakt und Testspiele

Endlich wieder Eishockey! Die Eiszeit im Rienzstadion beginnt nun auch für die Wölfe, die mit Montag, 14.08. ins Training für die heurige „Alps Hockey League“ einsteigen. Die HCP-Cracks schwitzen in dieser Woche täglich von 11.00-12.00 sowie 18.00-19.15 Uhr. Die Leitung der Trainings wird einstweilen dem Neo-Coach des HCP Junior und ehemaligen HCP-Spieler Alex Gschliesser anvertraut.

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Fanclub

Die „WOLVES 1896“ stellen sich vor

Der Fanclub des HC Pustertal heisst seit 2003 „Wolves 1896“ und gehört mittlerweile zum anerkannten Inventar der italienischen Eishockeyszene. Der nicht registrierte Verein setzt sich zum Ziel für gute Stimmung im Rienzstadion zu sorgen, die Wölfe des HCP lautstark und farbenfroh zu unterstützen und das Gemeinschaftsgefühl unter den schwarz-gelben Anhängern zu fördern. Pro Jahr zählen die „Wolves 1896“ ca. 200 Mitglieder. Aktiv im Fanclub arbeiten ca. 10 Personen aufopferungsvoll, um Material, Mitgliederliste, Informationen, Auswärtsfahrten zu organisieren. Vorrangig kümmert sich der Vorstand der „Wolves 1896“ aber höchstpersönlich um die lautstarke Unterstützung des Teams. Ebenfalls wichtig ist den „Wolves 1896“ der respektvolle Umgang mit den Fans aller Teams – egal ob als Gast in allen Hallen oder Zuhause im Brunecker Rienzstadion.
Die „Wolves 1896“ residieren auf der uralten Nordtribüne des Stadions, beinahe ebenerdig zum Spielfeld und somit entsprechend nah am Spielgeschehen.

Die 60er und 70er Jahre

Was in allen Sportstadien der Welt galt, war auch in Bruneck nicht üblich. Merchandise, Fahnen, Farbe, Anfeuerungen – Fehlanzeige.
In den 60er und 70er Jahren wurden höchstens Schiedsrichterentscheidungen empört quittiert oder dem eigenen Team der recht typische südtiroler Kampfruf „Haut' se, haut' se auf die Schnauze“ mitgegeben. Aktive Fanszene oder gar Fanclub gab es keinen, wohl aber so manch hitzige gasthausähnliche Keilerei auf der Tribüne, wenn die Emotionen überkochten.

Die 80er Jahre

Den Anfang in Bruneck machte, ohne Witz, ein Einzelner: Eberhard Gietl, besser bekannt als „Der Gsieser“ war der Fan der ersten Stunde: in kurzen Hemdsärmeln bei arktischen Temperaturen im offenen Stadion an der Rienz stets auf Puckhöhe, wanderte er die Bande entlang auf und ab und animierte das Publikum mit seinen lang gezogenen „Bruuuuneck Spitze“ - Rufen und war schon bald im ganzen Land bekannt. Ein „Vorschreier“ als es solche in der Sportwelt noch gar nicht gab. Mitte der 80er Jahre folgten dann die ersten Versuche einen Fanclub, der das Team über die gesamte Meisterschaft anfeuert, auf die Beine zu stellen. Werner „Stube“ Stufferin und seine Alterkollegen sorgten mit Fahnen, Hupen und Sternspritzern für erste Bewegung auf der Südtribüne.

Die Geburtsstunde der „Black Yellow Wolves“

Fast schon als symbolisch darf die Gründung des 1. „echten“ Fanclubs der Wölfe gesehen werden. Just in einem der schwersten Momente der Vereinsgeschichte gründeten einige (damals noch) blutjunge Burschen die „Black Yellow Wolves“. Der EV Bruneck ist nur knapp dem „Aus“ entronnen, im letzten Moment gab die Gemeinde Bruneck das OK für die Stadionüberdachung. Und die besten ausländischen und einheimischen Spieler verliessen den Verein fluchtartig. Als fast sicherer Absteiger gehandelt, und mit Heimspielen in Brixen wegen der Bauarbeiten als Hypothek starteten Team und „B.Y.W.“ in die Saison. Patrick Kirchler (Patza), Ivan Oberhauser, Werner Stufferin (Stube), Ivan Braidotti und Stefan Marchetti (Tschüse) sind die Gründerväter der organisierten Fanszene, einer relativ fremden Welt im Brunecker Eisstadion, und nicht selten als „junge Spinner“ belächelt.
Es folgten Jahre auf der Südtribüne, Alpenliga-Schlachten, Serie-A-Überlebenskampf und viel Herzblut für die Sache. Es wurden die ersten Auswärtsfahrten und Fantreffen organisiert, egal ob Wien, Klagenfurt, oder Rosenheim, gute Laune und viele Fanfreundschaften wurden geknüpft, die Black-Yellow-Wolves ein Begriff weit über die Landesgrenzen hinaus.

Das Tief

Ende der 90er Jahre und 2001 mit dem Serie-A-Abstieg kam die Fanszene beinahe zum Erliegen. Amtsmüdigkeit, Vereinsquerelen brachten nach mehr als 10 Jahren Sand ins Getriebe. Die wenigen größeren Spiele endeten meist mit enttäuschenden Niederlagen der Wölfe, die Leidensfähigkeit der Fans wurde auf stets neue Höhepunkte getrieben.

Der Neuanfang

Der Wiederaufstieg in die Serie A nach einer schöpferischen Pause brachte einen neuen Namen, neuen Schwung, aber unter der Leitung der alten Gesichter. Zunächst wurde übersiedelt, die alte Nordtribüne wurde als geeigneter Platz für den neuen Fanclub erachtet. Den neuen Name „Wolves 1896“ zauberte das langjährige B.Y.W.-Mitglied Elmar Gasser aus dem Ärmel. Seiner Version nach wurde 1896 der letzte frei lebende Wolf im Pustertal in Prags erschossen. Der Wahrheitsgehalt der Geschichte bleibt bis heute offen und das soll wohl auch so sein...
Mit mehr wohlwollen als noch in den 90er Jahren wurde die alte, neue Fanszene in Vereins-, Spieler- und Zuschauerkreisen aufgenommen. Endlich war wieder was los im Stadion, immer mehr junge Leute bevölkerten die Kulttribüne direkt an der Spielfeldumrandung.

Der Aufschwung

Mit jedem Jahr ab 2003 gewann der inzwischen in HC Pustertal umbenannte EV Bruneck an Selbstvertrauen und Renommee in allen Bevölkerungsschichten. Der HCP wurde zur Kultmarke, durch und mit ihm auch die „Wolves 1896“. Innerhalb weniger Jahre explodierte die Fanszene richtiggehend, der Durchbruch war geschafft. Die lange Aufbauarbeit und der Glaube an volle Tribünen und lautstarke Unterstützung im ganzen Stadion hat sich gelohnt. Die „Wolves 1896“ sind nun seit über 10 Jahren die Triebfeder auf der Nordtribüne, sozusagen der Pulsschlag von dem der HCP, seine Spieler und das gesamte Eishockey im Pustertal lebt.