Hockeyclub Pustertal
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HC Pustertal - HK SZ Olimpija Ljubljana 1:3 (1:0, 0:0, 0:3)

Schmerzhafte Finalniederlage nach starkem Auftritt

Mehr Spannung geht nicht! Die heurige Saison der Wölfe übertrifft nicht nur die Erwartungen zu Saisonbeginn, sondern reizt auch die Spannung bis zum letzten Moment aus. Noch nie gab es so knappe Serien und Entscheidungsspiele im Rienzstadion in den letzten Spielen. Das Team um Kapitän Helfer ist körperlich und mental an die Grenzen gegangen und wird heute versuchen Geschichte zu schreiben. Im Lineup fehlen heute March, Laner und Erlacher. Laibach kommt mit zuletzt 2 Siegen im Gepäck und voller Selbstvertrauen ins Pustertal. Die Wölfe können mit der Gewissheit ins Spiel gehen, dass sie unter Mattila fast immer auf schwierige Situationen und Niederlagen im nächsten Spiel eine Antwort parat hatten.

Dieses Spiel verdient sich, entscheidendes, emotionales Spiel 7 genannt zu werden. Für die Wölfe, die mit Herzblut in die Partie starten, heißt es nach 1.18 Min. schon nach einem kleinlich gepfiffenen Foul von Elliscasis mit einem Mann weniger auf dem Eis zu stehen. Souverän räumt das Heimteam hinten auf und lässt Laibach zu keiner Chance kommen. Bald darauf muss Leitner für 4 Minuten für einen Check gegen Music in die Kühlbox. Mit viel Kampf und einem stabilen Furlong werden drei gute Szenen der Slowenen vereitelt. Der HCP spielt hart gegen den Mann und zieht bei keinem Check zurück. Kleine Scharmützel nehmen zu und in einem Powerplay gegen Mitte des Drittels fehlen die Geschwindigkeit und Genauigkeit in der Angriffszone und so schaut nur eine Schusschance von Corbett heraus. Einer guten Chance von Kranjc antworten die Wölfe mit dominanten Minuten und Chancen von L.de Lorenzo, Piroso, Traversa und zweimal Hofer.

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Rufus - Das Maskottchen des HC Pustertal

Es war einmal: die Wolfshöhle

Woher das Wappentier des HC Pustertal (ehemals EV Bruneck) stammt, ist in den Vereinsaufzeichnungen nirgends festgehalten. Jedenfalls gab es in den 60er- und 70er-Jahren nie die Bezeichnung „Wölfe“ im Zusammenhang mit dem Eishockey in Bruneck. Wohl aber gab es Medien, die von der „Tana dei Lupi“ (Wolfshöhle) schrieben und von der eisigkalten Rienzschlucht, in der die Schwarz-Gelben ihre Heimspiele bestritten.

Der erste Wolf

Im Jahr 1977 zierte dann urplötzlich ein handgezeichneter Wolf das Trikot des EV Bruneck – es schien, als seien aus dem Nichts „die Wölfe“ geboren. Natürlich dauerte es sehr lange, bis sich der Begriff in der Eishockeyszene wirklich etablierte. Erst mit Ende der 80er-Jahre war immer öfter von den Wölfen die Rede. Mit der Umbenennung des EV Bruneck in Senfter Wölfe (1999/00) und dann in HC Pustertal wurde der Wolf als Wappentier endgültig amtlich – heute weiß jeder Eishockeyfreund weit und breit und jedes Kind im Pustertal, wer die „Wölfe“ sind.

Ein Maskottchen muss her

Mit der Etablierung der „Wölfe“ im italienischen Spitzeneishockey kam mit der Zeit auch der Wunsch nach einem echten Maskottchen auf. Ein solches tauchte zwar schon in den 90er-Jahren manchmal auf dem Eis des Rienzstadions auf – mit der Einführung der Pregame-Show in der Saison 2004/05 war ein Maskottchen jedoch unumgänglich geworden. In den ersten Jahren trat es als kleines Wölfchen und noch ohne Namen auf, bis 2008 ein Namenswettbewerb ins Leben gerufen wurde.

Die Ära Rufus beginnt

2008 wurde per Fanumfrage nach dem Namen für das Maskottchen des HC Pustertal gesucht. Gleich mehrfach wurde dabei „Rufus“ genannt, ein Begriff aus dem Römischen und unter anderem auch die lateinische Bezeichnung für „Rotwolf“ (canis rufus).

Das Ritual vor Spielbeginn

Seit je her gibt es für die Auftritte von Rufus vor den Spielen der Wölfe ein Ritual. Das Maskottchen markiert sein Revier und zeigt dem Publikum ganz genau, wo der Puck beim Spiel landen soll: es hebt das Bein und pinkelt symbolisch an die Umrandung des gegnerischen Tores. Danach gleitet es unter dem Jubel der Fans im Stadion übers Eis zur Begrüßung der heimischen Cracks.

Der Vorfall

Endgültig in der heimischen und auch ausländischen Sportszene bekannt wurde Rufus im Halbfinale 2010. Die Bilder vom Asiago-Spieler, der vorzeitig auf das Eis stürmt und Rufus am Pinkel-Ritual hindern will und diesen gewaltsam zu Boden stößt, gingen durch die Medien und sorgten zwischenzeitlich für „Eiszeit“ zwischen den Vereinen, den Fans und nicht zuletzt den Spielern beider Teams. Die Entschuldigung wurde übrigens von allen Beteiligten angenommen, dennoch bleibt es wohl der denkwürdigste Moment in Rufus’ Geschichte.

Das Markenzeichen

Besonders beliebt ist Rufus natürlich bei den kleinsten Fans. Im HCP-Fanshop gibt es inzwischen eine große Auswahl an Gadgets: Schlüsselanhänger, Plüschtiere, Schildkappen und einiges mehr. Rufus ist nicht nur Kult geworden, sondern gehört heute zum HC Pustertal wie das Amen zum Gebet :-)