Hockeyclub Pustertal

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HK SZ Olimpija Ljubljana - HC Pustertal | 3:2 (1:0, 1:0, 1:2)

HK SZ Olimpija Ljubljana
 
HC Pustertal

WED | 27.11.2019 - 19:15
Hala Tivoli

Knappe Niederlage in Slowenien

HC Pustertal SpieltagNach den zwei überzeugenden Heimsiegen gegen die Top-Clubs Asiago und Cortina kommt es heute in Slowenien zur Nagelprobe: in einem ungewöhnlichen Mittwochsspiel treffen die Wölfe auf Meister Olimpija Ljubljana. Die Slowenen besetzen zwei Punkte vor dem HCP die Tabellenspitze (bei 1 Spiel mehr); das Hinspiel vor einem Monat endete mit einem Overtime-Sieg von Ljubljana. Coach Mattila vertraut auf die selben Spieler wie zuletzt; neben dem verletzten A. Hofer fehlen Althuber, Laner, Zecchetto und Steinkasserer.

Das erste Drittel geht schnell und äußerst fair (keine Strafminuten) über die Bühne. Die Hausherren sind dabei von Beginn an tonangebend und prüfen Furlong im Minutentakt. Die größte Möglichkeit versiebt Chvatal in der 9. Minute, als er alleine Richtung schwarzgelbes Gehäuse stürmt, den Abschluss aber über das Tor setzt. Die Wölfe gehen das Tempo mit, ohne dass jedoch spielerisch allzu viel gelingt. Im Konter prüft einmal Lewis den heute das Tor hütenden Spreitzer (7. Min.); nach 13 Minuten bietet sich Alex De Lorenzo die größte Chance, aber er scheitert mit seinem Abschluss aus kurzer Distanz. Wenig später bricht die Torsperre: auf der linken Seite legt Orehek schön ab auf Simsic, und dieser überrascht Furlong mit einem flachen Schuss ins lange Eck (1:0; 15. Minute). Mit diesem knappen Zwischenergebnis geht es in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt kommen die Wölfe wie verwandelt aus der Kabine. Plötzlich gewinnen sie alle Zweikämpfe und sind klar spielbestimmend; richtig zwingende Chancen kommen aber nicht zustande. Erst nach 5 Spielminuten kommen die Hausherren erstmals vor das HCP-Tor. Als Helfer und im Nachfassen Oberrauch dann auch richtig gute Chancen vorfinden, zieht Olimpija-Coach Poloncic die Reißleine und nimmt nach 27 Spielminuten ein Timeout. Die Bandenpredigt zeigt Wirkung, und langsam übernehmen die Gastgeber wieder das Kommando. Zuerst scheitern sie noch einige Male an Furlong (Koren, Logar, Koherek), doch dann ist es so weit: Orehek, der auffälligste Akteur in den Reihen der Slowenen, krönt einen Sololauf mit einem Handgelenksschuss ins Kreuzeck: 2:0 und erstes Saisontor für den jungen Ljubljana-Center (34. Minute). In der Folge wiegt das Spiel hin und her, auch das zweite Drittel endet schließlich ohne Pusterer Torerfolg und auch erneut ohne Strafzeiten.

Auch im Schlussdrittel starten die Wölfe wieder besser als der amtierende Meister. In Minute 43 fasst sich Brighenti an der blauen Linie ein Herz, umkurvt die halbe Olimpija-Mannschaft und zirkelt den Puck ins rechte Kreuzeck. 2:1 und alles wieder offen! Doch Ljubljana reagiert sofort und reißt das Spiel an sich. Zuerst scheitert Jezovsek alleine an Furlong, dann ist es erneut Orehek, der es besser macht und mit einem satten Schuss ins lange Eck auf 3:1 erhöht (44. Min.). Nach 49 Spielminuten muss mit Simsic erstmals ein Spieler in die Kühlbox. Im Powerplay haben die Wölfe zuerst mit Gander eine gute, dann mit Oberrauch eine Riesenchance auf den Anschlusstreffer, doch es bleibt beim 3:1. So nimmt Mattila bereits nach 56:59 Min. Furlong für einen sechsten Feldspieler vom Eis und setzt alles auf eine Karte. Die Strategie gelingt und die Wölfe setzen sich die gesamten drei Schlussminuten über im gegnerischen Drittel fest. Nach 58.30 Min. veredelt Lewis einen Zuckerpass von Andergassen zum 3:2. Nach 59.15 Min. hat Carozza die Riesenchance auf den Ausgleich, vergibt aber allein vor Spreitzer. So bleibt es bei einer knappen Niederlage und die Wölfe müssen ohne Punktezuwachs dei Heimreise antreten.

Am Samstag, 30. November, sind um 20 Uhr die Wipptal Broncos im Rienzstadion zu Gast. Bereits vor dem Spiel gibt es ein tolles Ereignis in punkto EVB-Historie: um 19.50 Uhr werden alle noch lebenden Spieler der 1965er-Mannschaft, deren Trikots als Vorlage für die aktuelle Vintage-Serie genommen wurden, im Rienzstadion aufs Eis kommen und in feierlichem Rahmen geehrt werden! Der HCP lädt alle Zuschauer ein, schon etwas früher ins Stadion zu kommen, um bei diesem emotionalen Moment live dabei sein zu können.


 

Daniel Weger

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