Hockeyclub Pustertal
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SG Cortina Hafro - HC Pustertal 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

Souveräner HCP - knapper Sieg - Viertelfinalserie 2:0

Nach dem 1:0 zum Auftakt der Viertelfinalserie reisen die Wölfe zum ersten Mal nach Cortina: Ziel ist es, den zweiten Erfolg einzufahren und somit den Grundstein für eine erfolgreiche Serie zu legen. Trainer Mattila kann auf dasselbe Lineup wie in Spiel 1 zurückgreifen und damit wieder vier komplette Linien aufbieten. Die Hausherren müssen den für ein Spiel gesperrten Riccardo Lacedelli vorgeben.

Das Spiel wird von beiden Seiten vorsichtig angegangen, die ersten Minuten verlaufen ausgeglichen mit vereinzelten Schussversuchen. Nach fünf Minuten kann der HCP nach einer schmeichelhaften Strafe gegen Trecapelli in Überzahl antreten, vermag aber wenig Zählbares zu produzieren. Kurz darauf wird Cortina mit Barnabò gefährlich, die Wölfe reagieren aber prompt und sind nun spielbestimmend. Auch eine Unterzahlsituation (2 Minuten wegen too many men) wird souverän gemeistert. Positiv zu erwähnen: Wie im Playoffauftaktspiel entpuppt sich Traversa als der Antreiber, der die Marschrichtung vorgibt; die Wölfe kämpfen um jeden Zentimeter Eis und geben keinen Puck verloren. Großteils neutralisieren sich die Teams in diesem ersten Drittel aber, und so bleibt es bei null Großchancen und folgerichtig beim unveränderten 0:0.

Im zweiten Abschnitt kommen die Wölfe mit viel Schwung aus der Kabine und sind auch körperlich präsenter. Sie setzen nun die Hausherren gehörig unter Druck und kommen mit Traversa und mit Andergassen zu guten Einschussmöglichkeiten.

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HC Pustertal - VEU Feldkirch 6:0 (1:0, 2:0, 3:0)

Gala-Vorstellung gegen die VEU Feldkirch

Im letzten Heimpiel dieser Regular Season treffen die Wölfe heute auf die VEU Feldkirch. Gegen die Vorarlberger gab es im fernen September einen 3:0-Auswärtserfolg; sie liegen auf Rang 7 im Klassement und bekommen es in den Pre-Playoffs wohl mit Cortina zu tun. Der HCP hingegen hat am Donnerstag endgültig Platz 1 fixiert und kann heute die magische 100-Punkte-Marke knacken. Es fehlen weiterhin Erlacher, Laner und Marko Virtala; wie in Sterzing hilft deshalb Leitner als Angreifer in der vierten Linie aus. Die Gäste können keine vier Linien aufweisen, dürfen sich aber über das Saisondebüt von Mairitsch freuen, der sich im August in der Pre-Season schwer verletzt hatte.

Das Spiel beginnt gleich mit einer Großchance für Piroso, der ideal bedient wird von Lukas De Lorenzo, aber aus kurzer Distanz an Caffi scheitert (2. Minute). In der Folge gibt es Tormöglichkeiten im Minutentakt, Alex De Lorenzo (im Konter), Helfer (tolles Solo) und Berger (zentraler Schuss) versuchen ihr Glück. Die VEU kommt selten in die Angriffszone, auch bei einem ersten Powerplay gelingt den Vorarlbergern kein Torschuss. Die Wölfe dominieren, können aber die Feldüberlegenheit nicht in Tore ummünzen; auch zwei Powerplays bleiben trotz guter Aktionen ungenutzt. Dass der HCP trotzdem mit einer Führung zum ersten Pausentee schreiten kann, verdankt er seiner Paradelinie, die eine Kobination wie aus dem Lehrbuch aufs Eis zaubert: über Traversa und Gander gelangt der Puck in der 17. Minute zu Andergassen, der am kurzen Pfosten nur noch einschießen braucht (1:0).

Im zweiten Abschnitt legen die Wölfe los wie die Feuerwehr und kommen sofort zu 2-3 Chancen. Und noch bevor die erste Minute um ist, steht es 2:0 - Oberrauch versenkt den Puck flach im Netz. Das Spiel ist schnell und gefällig, und die Zuschauer (unter ihnen auch ca. 50 lautstarke Anhänger aus Feldkirch) kommen auf ihre Kosten. Virtala hat im Break mit Alex De Lorenzo das 3:0 auf dem Schläger (25.), auf der Gegenseite prüft Rauter erstmals Furlong (27.). Nach einem Ausflug von Caffi ist das Tor verwaist und Berger schafft es ganz knapp nicht, den Puck im Kasten unterzubringen (30.), kurz danach entwischt Gehringer, scheitert aber im Abschluss (31.). Gegen Ende des Drittels müssen die Wölfe eine Unterzahl überstehen, was sie in souveräner Manier bewältigen (wieder kein Torschuss der Gäste). Und kurz vor der Sirene (39.59) bedient Hofer Traversa und die Nummer 88 erzielt das 3:0 für den HC Pustertal.

Wer nun glaubt, dass damit die Luft draußen ist aus diesem Spiel, in dem sich beide Teams auch in der Tabelle nicht mehr groß bewegen können, der wird im Schlussabschnitt eines Besseren belehrt. Die Wölfe geben Vollgas und spielen phasenweise wie aus einem Guss. Vor allem die Top-Linie um Traversa in Turbo-Version ist kaum zu halten: zuerst scheitert Andergassen noch mit einem Pfostenknaller (44.), dann ist die Linie auch für das 4:0 verantwortlich: In einem Konter scheitert Traversa aus kurzer Distanz an Caffi, doch der mitgelaufene Corbett schießt unhaltbar ein; es ist der vierte Saisontreffer für die Nummer 2 (47.). Der EBEL-Anwärter ist keineswegs harmlos und kommt auch zu seinen Chancen, etwa in der 45. Minute durch Stanley oder in der 49. Minute durch Jancar, doch Furlong lässt sich nicht beeindrucken. Am Ende wird es Shutout Nr. 10 werden für den HCP-Goalie. Im Angriff setzen die Wölfe am Schluss noch zwei weitere Nadelstiche. Zuerst schließt Gander wieder eine sehenswerte Kombination ab (5:0; 57. Minute), kurz vor dem Schlusspfiff besiegelt Oberrauch das 6:0 (60. Minute).

Alle Statistiken zum Spiel

Das Match heute war das letzte Heimspiel für einen langen Zeitraum. In der Regular Saison folgen nämlich noch zwei abschließende Spiele, bei denen die Wölfe auswärts antreten müssen: am 2. März in Kitzbühel und am 9. März in Lustenau. Danach folgt eine Pause, in welcher die Teams von Platz 5 bis 12 in einem Pre-Playoff die restlichen 4 Plätze ausspielen. Und dann beginnen die Playoffs. Zum Anzeichnen im Kalender: Das erste Heimspiel gegen einen zu wählenden Gegner bestreitet der HCP am Montag, 18. März!

DW