Hockeyclub Pustertal
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SG Cortina Hafro - HC Pustertal 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

Souveräner HCP - knapper Sieg - Viertelfinalserie 2:0

Nach dem 1:0 zum Auftakt der Viertelfinalserie reisen die Wölfe zum ersten Mal nach Cortina: Ziel ist es, den zweiten Erfolg einzufahren und somit den Grundstein für eine erfolgreiche Serie zu legen. Trainer Mattila kann auf dasselbe Lineup wie in Spiel 1 zurückgreifen und damit wieder vier komplette Linien aufbieten. Die Hausherren müssen den für ein Spiel gesperrten Riccardo Lacedelli vorgeben.

Das Spiel wird von beiden Seiten vorsichtig angegangen, die ersten Minuten verlaufen ausgeglichen mit vereinzelten Schussversuchen. Nach fünf Minuten kann der HCP nach einer schmeichelhaften Strafe gegen Trecapelli in Überzahl antreten, vermag aber wenig Zählbares zu produzieren. Kurz darauf wird Cortina mit Barnabò gefährlich, die Wölfe reagieren aber prompt und sind nun spielbestimmend. Auch eine Unterzahlsituation (2 Minuten wegen too many men) wird souverän gemeistert. Positiv zu erwähnen: Wie im Playoffauftaktspiel entpuppt sich Traversa als der Antreiber, der die Marschrichtung vorgibt; die Wölfe kämpfen um jeden Zentimeter Eis und geben keinen Puck verloren. Großteils neutralisieren sich die Teams in diesem ersten Drittel aber, und so bleibt es bei null Großchancen und folgerichtig beim unveränderten 0:0.

Im zweiten Abschnitt kommen die Wölfe mit viel Schwung aus der Kabine und sind auch körperlich präsenter. Sie setzen nun die Hausherren gehörig unter Druck und kommen mit Traversa und mit Andergassen zu guten Einschussmöglichkeiten.

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HC Pustertal - SG Cortina Hafro 3:1 (2:0, 0:1, 1:0)

Heimsieg gegen Cortina und Festigung der Tabellenführung

Ein Dauergegner der letzten Jahre ist heuer zum ersten Mal im Rienzstadion zu Gast. Mitte Oktober feierten die Wölfe auswärts einen überzeugenden 5:0-Sieg gegen die Belluneser. Zuletzt hat das Team von Giorgio De Bettin aber stark aufgespielt und ist mit 7 Siegen aus den letzten 8 Partien auf Tabellenrang 8 vorgestoßen. Auf Seiten des HCP ist Teemu Virtala wieder mit dabei; bei Cortina kommt es zu einem Wiedersehen mit Nick Bruneteau.

Im ausgezeichnet besuchten Rienzstadion herrscht eine tolle Atmosphäre, und die Wölfe zahlen die Zustimmung von den Rängen gleich mit viel Engagement zurück. Alex De Lorenzo kommt in den ersten Spielminuten gleich zwei Mal zu hervorragenden Möglichkeiten (3., 6.), Andergassen versucht es mit einem Schlenzer Richtung Kreuzeck (7.) und Oberrauch zieht nach Vorlage Marko Virtala ab (10.). Dennoch dauert es bis zur 14. Minute, bis endlich der verdiente Führungstreffer fällt: Corbett schickt mit einem eröffnenden Pass Gander auf die Reise, der wiederum Traversa am rechten Slot schön bedient, und die Nummer 88 schießt zum 1:0 ein. Zweieinhalb Minuten später passt Alex De Lorenzo quer auf Althuber, der aus mittlerer Distanz abschließt - Lukas De Lorenzo ist zur Stelle und schiebt zum 2:0 ein (17. Minute, im Bild). Marko Virtala, Armin Helfer (im Nachschuss) und Alex De Lorenzo (alleine auf und davon) könnten noch auf 3 Tore erhöhen, scheitern aber an De Filippo. Die statistisch erfassten 5 Torschüsse für Cortina im Startdrittel stellen keine Gefahr für Furlong dar.

Der zweite Abschnitt beginnt mit einem Powerplay für die Wölfe, das jedoch außer einem Distanzschuss von Corbett keine nennenswerten Aktionen hervorbringt. Als dann auf der Gegenseite Teemu Virtala nach einem harmlosen Check an der Bande für 2+2 auf die Strafbank muss, gelingt den Gästen in einer unübersichtlichen Szene vor Furlong der Anschlusstreffer: Vänttinen ist mit einem Rebound erfolgreich (2:1 im PP; 26 Minuten sind gespielt). Und dieses Tor macht Cortina Mut; die Scoiattoli sind nun das aktivere Team, von den Wölfen ist lange Zeit nicht mehr viel zu sehen. Ganz große Chancen bleiben aber Mangelware. Erst gegen Drittelende wirds noch ein paar Mal brenzlig: auf Seiten Cortina hat Ayotte eine gute Einschussmöglichkeit (17.; Furlong sicher), bei den Wölfen ist Laner zwei Mal gefährlich (15., 19.) und Gander hat gleich drei Mal den dritten Treffer auf dem Schläger (18. Latte; 18. Alleingang; 20. Konter 2 vs 1 mit Berger, vergeben).

Durch den knappen Spielstand lebt das Spiel auch im Schlussabschnitt dann von der Spannung. Mit schönen Spielzügen werden die Zuschauer nicht mehr verwöhnt, und auch Special Teams kommen keine zum Einsatz. Ganze 6 Strafminuten insgesamt verhängen die Schiris an diesem Abend (ein paar mehr hätten es durchaus sein dürfen/müssen). Die Wölfe versuchen sofort, wieder mehr Gas zu geben und kommen im Minutentakt zu Chancen: Andergassen versucht es mit einem Rückhandschuss (41.), Marko Virtala scheitert zwei Mal (42. und 46., beim zweiten Mal herrlich bedient von Teemu Virtala), Gander und Oberrauch ziehen gefährlich ab (45. und 46.), Alex De Lorenzo assistiert Berger, aber auch dieser scheitert an De Filippo (49.) und Andergassen sowie Helfer im direkten Nachschuss ist ebenfalls kein Erfolg gegönnt (51.). Auf der Gegenseite kreuzt nur Ayotte einmal in einem Konter vor Furlong auf (44.), echte Torchancen vermag Cortina nicht herauszuspielen. Die letzten Spielminuten werden schließlich routiniert abgespult; es gilt, die knappe Führung über die Zeit zu bringen. Erst 40 Sekunden vor Schluss gelingt es den Gästen, den Torhüter vom Eis zu nehmen. Gleich darauf rettet die Querlatte die Wölfe vor dem Ausgleichstreffer; praktisch im Gegenzug versenkt Gander die Scheibe zum 3:1 ins leere Netz.

Statistiken zum Spiel

Mit diesem Sieg und dem gleichzeitigen Erfolg von Ritten gegen Asiago liegen die Wölfe weiter gemeinsam mit Ritten an der Tabellenspitze der IHL, benötigen aber noch einen Punkt im letzten für diese Tabelle gültigen Spiel am Donnerstag in Asiago, um als Erster in die Quali-Spiele zu gehen.

In der AlpsHockeyLeague weiter geht es bereits übermorgen, am Neujahrstag! Um 20 Uhr sind die Wipptal Broncos, die um einen Playoff-Rang kämpfen, im Rienzstadion zu Gast.

DW