Hockeyclub Pustertal

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HC Pustertal - EC 'Die Adler' Kitzbühel | 2:3 n.P. (1:1, 1:0, 0:1, 0:0, 0:1)

HC Pustertal
 
EC 'Die Adler' Kitzbühel

SAT | 11.01.2020 - 20:00
Rienzstadion Bruneck

Shootout-Niederlage gegen die Kitzbühler Adler

Die Wölfe treffen auf den EC Kitzbühel und haben wenig Druck: zum Einen ist die Qualifikation für die Masterround und somit der direkte Playoff-Einzug vorzeitig unter Dach und Fach. Zum Anderen richten sich die Augen schon etwas nach vorne: seit Donnerstag ist nämlich fix, dass der HCP im Halbfinale zum „Scudetto“ 2019/20 auf Cortina trifft. Somit geht es für Armin Hofer & Co. vor allem darum, die nötigen Punkte zu holen, um den Rittner Buam den 2. Platz im AHL-Grunddurchgang vielleicht noch streitig zu machen. Mit dem heutigen Gegner Kitzbühel kommt dabei ein Gegner aus dem Tabellen-Mittelfeld. Die Augen der gut 700 Zuschauer im Rienzstadion sind dabei vor allem auf Last-Minute-Neuzugang Brandon McNally gerichtet. Er feiert sein Debüt vor eigenem Anhang mit Traversa und MacArthur in der 2. Angriffsreihe.

Das Spiel beginnt mit einer leichten Feldüberlegenheit für die Wölfe. Es gibt genügend Chancen, eine davon führt zum 1:0 in der 11. Minute: über Traversa und McNally wird MacArthur vor dem Kasten serviert, der direkt eindrückt. Die Antwort der Gäste folgt umgehend und im Powerplay: ein flacher Hammer von Riener findet den Weg ins HCP-Gehäuse, Goalie Stoll ist die Sicht versperrt. In der Folge entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel, jedoch ohne Höhepunkte und so geht es mit dem 1:1 in die erste Pause.

Die erste Hälfte im 2. Abschnitt gehört wieder eindeutig den Wölfen. Pace, Conci und Andergassen kommen zu Torchancen, die Gäste halten sich aber schadlos und halten das Unentschieden ohne dabei glänzen zu müssen. Über den gesamten Abschnitt diktiert der HCP das Geschehen, kommt mit MacArthur und Conci noch zu guten Chancen, Kitzbühel hingegen prüft Goalie Stoll nur selten. Ein Powerplay lassen die Wölfe noch ungenützt, McNally streift den Pfosten und Carozza erlöst die Fans mit einem Abstauber. So geht es doch noch höchst verdient mit 2:1 in die 2. Pause.

Im 3. Drittel nun kommt es zu einigen hitzigen Duellen an der Bande des Rienzstadions. Zur Unterhaltung des Publikums geht es mehr zur Sache und es hagelt Strafzeiten und demnach auch Tormöglichkeiten. Der HCP zieht ein starkes Powerplay auf, Berger hat ein Tor auf dem Schläger - die Vorentscheidung bleibt aber aus. So bleibt es trotz Feldüberlegenheit HCP spannend. 10 Minuten vor Schluss füllt sich die Strafbank des HCP und es kommt zu einem doppelten Unterzahlspiel, doch Stoll und seine 3 Vorderleute überstehen eine ganze Minute schadlos. Als 5 Minuten vor Spielende auch McNally auf die Strafbank ist, passiert es: Kirzbühel nutzt zum zweiten Mal an diesem Abend ein Powerplay und gleicht mit Fredin am zweiten Pfosten aus.

Das 2:2 bedeutet Verlängerung. In dieser spielen nur die Wölfe und kommen gleich mit MacArthur zu einer Riesenmöglichkeit. Wenig später wird Andergassen in höchster Not regelwidrig gestoppt, das folgende Powerplay bringt jedoch nichts ein. Zum Schluss muss Stoll doch noch zwei Mal eingreifen, aber es bleibt beim 2:2. Im Penaltyschießen trifft McNally für den HCP, Schreiber und Uusivirta jedoch für die Gäste, und so müssen sich die Wölfe gschlagen geben.

Nun haben die Wölfe 3 freie Tage. In der nächsten Woche gibt es nämlich nur ein Match und zwar jenes in Dornbirn beim EC Bregenzerwald. Bis dahin haben auch die angeschlagenen Spieler etwas Regenerationszeit, um dann voll anzugreifen.

Das erste große Event in dieser Saison steht nämlich an und wirft seinen Schatten voraus: das Halbfinale im Kampf um die Italienmeisterschaft 2019/20 steht vor der Tür, der Gegner des HCP heißt Cortina.

Hier die Eckdaten dieser „Best of 3“ – Halbfinalserie:

  • Dienstag, 21.01. um 20.00 Uhr in Bruneck: Spiel 1
  • Donnerstag, 23.01. um 20.30 Uhr in Cortina: Spiel 2
  • Samstag 25.01. um 20.30 Uhr in Bruneck: (wenn nötig) Spiel 3

Das zweite Halbfinale spielen die Rittner Buam gegen Asiago – die Finalserie um den Scudetto (ebenfalls Best of 3) steigt am 04.02., 07.02., 08.02.!

Patrick Kirchler

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