Hockeyclub Pustertal

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EHC Lustenau - HC Pustertal | 2:3 n.V. (2:1, 0:1, 0:0; 0:1)

EHC Lustenau
 
HC Pustertal

THU | 26.12.2019 - 19:30
Rheinhalle Lustenau

Carozza sichert Overtimesieg in Lustenau

HC Pustertal SpieltagIm Spiel 1 nach der Ära Mattila und dem Ausscheiden von Gander und Piroso muss der HCP zum schwierigen Auswärtsspiel beim Tabellenvierten in Lustenau antreten. Beim HC Pustertal hat erstmals Matej Hocevar das Kommando hinter der Bande und nimmt auch gleich einige Umstellungen in den Angriffsformationen vor: In der zweiten Linie stürmen Traversa und Cristellon an der Seite von Peter MacArthur, Andergassen übernimmt die Centerposition in der dritten Linie mit Conci und Pace, die erste und vierte Linie verbleiben im gewohnten setup (Oberrauch – Lewis – Carozza, De Lorenzo – Berger – De Lorenzo).

Das Spiel beginnt ganz nach Wunsch für die Schwarz-Gelben. Bereits in der 2. Min spielt MacArthur einen Querpass im gegnerischen Angriffsdrittel, Helfer zieht von der blauen Linie ab und Traversa verwertet den Abpraller zum frühen Führungstreffer für die Gäste. Die Hausherren werden erstmals in der 3. Minute gefährlich, aber Furlong klärt bei einen Abschlussversuch aus dem zentralen Slot sicher. Lustenau ist nun vermehrt im Vorwärtsgang, kann die Wölfeabwehr zunächst jedoch kaum in Verlegenheit bringen. In der 8. Minute hat Carozza bei einem Break die große Chance die Führung auszubauen, er scheitert jedoch alleine an Swette. Das Spiel geht in derselben Tonart weiter, aber in den letzten drei Spielminuten des Startdrittels stellen die Sticker den Spielstand mit ihrer gefährlichen ersten Linie doch noch auf den Kopf: in der 18. Minute kommt Hurtubise nach einem Stellungsfehler der HCP-Abwehr links völlig frei an die Scheibe, lässt Furlong mit einem Haken aussteigen und drückt zum 1:1 ein. Kurz vor Drittelende schlägt auch noch der Lustenauer Topscorer Chris D’Alvise zu: Nach einem Schlagschuss der Sticker angelt er sich hinter dem Gästetor den Puck und schiebt ihn hinter dem Rücken von Furlong zum Führungstreffer ein, somit geht es beim Spielstand von 2:1 erstmals in die Kabinen.

Im Mitteldrittel kommt der HCP bereits nach kurzer Zeit zu seinem ersten Powerplay. Nachdem dieses zunächst wenig Zählbares einbringt fasst sich Kapitän Armin Hofer ein Herz und trifft mit einem Kracher von der blauen Linie genau ins Kreuzeck zum 2:2 (23. Min)! Auch in der Folge gestaltet sich das Spiel recht ausgeglichen, die erste Linie von Lustenau kreuzt mit ihrem geradlinigen Angriffsspiel immer wieder gefährlich vor dem Kasten von Furlong auf, die größte Chance findet jedoch erneut der HCP vor, Lukas De Lorenzo scheitert jedoch in der 30. Minute nach einer schönen Angriffsaktion der vierten Linie am Pfosten. In der Schlussphase des zweiten Drittels erhält Lustenau noch zwei Überzahlgelegenheiten in Folge, das Penalty Killing der Wölfe funktioniert jedoch gut und sie überstehen diese Situation unbeschadet.

Im dritten Drittel kommt zunächst der HCP wieder besser aus den Startlöchern, in der 43. Minute scheitert jedoch Pace bei einer guten Einschussmöglichkeit am Lustenauer Goalie. Das Spiel steht nun auf des Messers Schneide, beide Teams wollen ihre Verteidigung nicht entblößen und die HCP-Abwehr übersteht auch die Unterzahlsituationen Nummer 3 und 4 gegen Drittelmitte recht souverän. Allerdings wird es kurze Zeit später nach einen Fehler der schwarz-gelben Verteidigung ganz brenzlig vor dem Kasten von Furlong, aber der Vorarlberger Stürmer verzieht einen Schuss aus bester Position ganz knapp. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit findet Berger noch die Riesenchance auf den lucky punch vor, er scheitert jedoch beim versuchten wrap around am Goalieschoner und kann auch den Abpraller nicht im gegnerischen Kasten unterbringen, somit geht es zum dritten Mal in der laufenden Saison in die Verlängerung.

In der Overtime ist der HCP das klar bessere Team, bereits in der Startminute scheitern die Schwarz-Gelben zwei Mal nur denkbar knapp an Swette. In der dritten Minute der Verlängerung schließlich stürmt Massimo Carozza nach der einzigen gefährlichen Angriffsaktion der Lustenauer allein auf den Vorarlberger Kasten, lässt in Goalgettermanier Swette aussteigen und erzielt den umjubelten Siegestreffer für die Wölfe!

Nach dieser erfolgreichen Auswärtsfahrt geht es zum Jahresende auch im Rienzstadion noch einmal Schlag auf Schlag: Bereits am Samstag um 20 Uhr gastiert Jesenice in Bruneck, die Slowenen stecken mitten im Kampf für die Playoffqualifikation und können gewiss wieder auf einen starken Fananhang zählen. Am Montag den 30. Dezember kommt schließlich noch die VEU Feldkirch zum Gastspiel nach Bruneck, dabei ist Revanche angesagt für eine von nur zwei Auswärtsniederlagen in dieser Saison. Auf geht’s Wölfe!

 

Nikolaus Spitaler

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