Hockeyclub Pustertal
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SG Cortina Hafro - HC Pustertal 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

Souveräner HCP - knapper Sieg - Viertelfinalserie 2:0

Nach dem 1:0 zum Auftakt der Viertelfinalserie reisen die Wölfe zum ersten Mal nach Cortina: Ziel ist es, den zweiten Erfolg einzufahren und somit den Grundstein für eine erfolgreiche Serie zu legen. Trainer Mattila kann auf dasselbe Lineup wie in Spiel 1 zurückgreifen und damit wieder vier komplette Linien aufbieten. Die Hausherren müssen den für ein Spiel gesperrten Riccardo Lacedelli vorgeben.

Das Spiel wird von beiden Seiten vorsichtig angegangen, die ersten Minuten verlaufen ausgeglichen mit vereinzelten Schussversuchen. Nach fünf Minuten kann der HCP nach einer schmeichelhaften Strafe gegen Trecapelli in Überzahl antreten, vermag aber wenig Zählbares zu produzieren. Kurz darauf wird Cortina mit Barnabò gefährlich, die Wölfe reagieren aber prompt und sind nun spielbestimmend. Auch eine Unterzahlsituation (2 Minuten wegen too many men) wird souverän gemeistert. Positiv zu erwähnen: Wie im Playoffauftaktspiel entpuppt sich Traversa als der Antreiber, der die Marschrichtung vorgibt; die Wölfe kämpfen um jeden Zentimeter Eis und geben keinen Puck verloren. Großteils neutralisieren sich die Teams in diesem ersten Drittel aber, und so bleibt es bei null Großchancen und folgerichtig beim unveränderten 0:0.

Im zweiten Abschnitt kommen die Wölfe mit viel Schwung aus der Kabine und sind auch körperlich präsenter. Sie setzen nun die Hausherren gehörig unter Druck und kommen mit Traversa und mit Andergassen zu guten Einschussmöglichkeiten.

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EC Kitzbühel - HC Pustertal 3:4 n.V.(1:0, 1:3, 1:0; 0:1)

Dezimierte Wölfe schlagen Kitzbühel in Overtime

Gut zwei Wochen vor dem Playoffauftakt steht für die Wölfe in Kitzbühel der vorletzte Spieltag der AHL regular season auf dem Programm. Den Tirolern fehlen noch genau drei Punkte, um die Preplayoffteilnahme zu fixieren, die Wölfe hingegen haben sich Platz 1 längst gesichert. HCP-Coach Mattila gibt deshalb Ersatztormann Hannes Stoll Spielpraxis und schont auch alle angeschlagenen Feldspieler, es fehlen somit gleich 6 Stürmer: Erlacher, Großgasteiger, Marko Virtala, Alex de Lorenzo, Oberrauch sowie Laner, für den nach einer Schulterverletzung die Saison bereits zu Ende ist. Petri Mattila beordert erneut Maximilian Leitner in den Angriff, um zumindest drei komplette Linien aufbieten zu können. Auch die Hausherren treten ersatzgeschwächt an, Headcoach Martinec muss auf Kaleinikovas, Maurer und den tschechischen Topscorer Havlik verzichten.

Die Wölfe beginnen das Spiel im Vorwärtsgang und setzen sich im Angriffsdrittel fest, zunächst jedoch ohne zwingende Chancen. In der 5. Min gibt Hofer einen ersten Warnschuss ab, scheitert jedoch an der Latte. In der Folge gerät der HCP jedoch bedingt durch eine Serie von Strafen mehr und mehr in die Defensive. Als gegen Mitte des Drittels Simon Berger auf der Strafbank sitzt rutscht ein Wölfeverteidiger vor dem eigenen Tor aus und verliert unglücklich den Puck, Rosenlechner passt auf Mader, der ohne Probleme zum 1:0 einschieben kann. Die Hausherren bleiben am Drücker, in der 16. Minute vergibt Hochfilzer eine Großchance nach schönem Doppelpass, kurz darauf verzieht ein weiterer Kitzbühler nach einem versuchten Bauerntrick ganz knapp. Als der HCP 2 Minuten vor Drittelsende in doppelte Unterzahl gerät nimmt Mattila sein Timeout, die Verschnaufpause tut den Wölfen gut und sie überstehen die brenzlige Unterzahlsituation souverän.

Im zweiten Drittel nehmen die Schwarz-Gelben wieder das Spiel in die Hand, zwei Powerplays zu Beginn bringen zwar nichts Zählbares ein, einmal muss Stoll sogar bei einem Gegenstoß klären, aber in der 28. Minute ist es soweit: Die Gäste starten einen Konter über Virtala, der legt quer auf March, und dieser schießt zentral vor dem Kitzbühel-Goalie zum 1:1 ein. Genau zwei Minuten später klingelt es schon wieder im Kasten von Paul Mocher: Diesmal spielt Traversa nach einem Bully den Puck ideal weiter zu March, der zum zweiten Mal zuschlägt und das 1:2 erzielt! Die Wölfe spielen weiterhin dominant und drücken auf den dritten Treffer, leisten sich in der 32. Minute jedoch einen Puckverlust im Angriffsdrittel, welchen Bolterle eiskalt ausnutzt: im fastbreak tanzt er noch einen Verteidiger aus und lässt mit einem Schlenzer aus kurzer Distanz Hannes Stoll keine Chance – 2:2. Die Wölfe zeigen sich jedoch keineswegs geschockt und gehen nur 3 Minuten später erneut in Führung, als Felix Brunner aus spitzem Winkel den gegnerischen Tormann zum 2:3 überlistet. Mit diesem Ergebnis geht es auch zum zweiten Mal in die Kabinen.

Im 3. Drittel spielen fast nur die Wölfe, der einzige Treffer gelingt jedoch Kitzbühel: In der 47. Minute starten die Adler einen Entlastungsangriff, die HCP-Verteidiger bringen den Puck nicht aus dem Slot und im Getümmel erzielt ECK Kapitän Peter Lenes den etwas schmeichelhaften Ausgleich. In der Folge kommen die Adler zwar kaum mehr aus ihrem Verteidigungsdrittel, die Wölfe können in der regulären Spielzeit den Sack jedoch nicht zumachen. Erst als in der Overtime ein Kitzbühler nach einer Notbremse auf die Strafbank muss fällt der verdiente Siegestreffer für die Gäste: Hofer spielt im Powerplay wunderschön Gander frei und dieser vollendet zum 4:3, die Revanche für die ärgerliche Heimniederlage am 31. Jänner ist geglückt!

Alle Zahlen zum Spiel.

Nun können die Wölfe erneut eine Woche verschnaufen, bevor sie am nächsten Samstag zum letzten Vorrundenspiel nach Lustenau reisen. Danach müssen sich die HCP-Fans noch einige Zeit gedulden, denn die Teams von Tabellenplatz 5 bis 12 spielen in den Preplayoffs  noch die 4 verbleibenden Playoffteilnehmer aus. Der Startschuss ins Viertelfinale fällt für den HCP am Montag, den 18. März im Rienzstadion!

Nikolaus Spitaler