Hockeyclub Pustertal

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SG Cortina - HC Pustertal | 3:2 n.V. (1:0, 1:0, 0:2, 1:0)

SG Cortina
 
HC Pustertal

THU | 23.01.2020 - 20:30
Stadio Olimpico del Ghiaccio Cortina

Wölfe verlieren Halbfinalspiel 2 in der Verlängerung - Samstag Entscheidungsspiel

„Rückspiel“ im Semifinale der Italienmeisterschaft für die Wölfe heute in Cortina. Nach dem überzeugenden 4:0-Sieg in Spiel 1 reisen die Wölfe mit dem Ziel nach Cortina, mit einem weiteren Sieg den Sack zuzumachen und den Finaleinzug zu fixieren. Coach Kammerer kann auf dasselbe Lineup zurückgreifen wie am Dienstag, neben dem angeschlagenen March fehlen Laner, Zecchetto und Steinkasserer.

In der dritten Minute stürmt Lewis alleine auf De Filippo zu, scheitert aber am Cortina-Goalie; fast wäre der Nummer 12 wie am Dienstag die schnelle Führung gelungen! In der Folge haben die Gastgeber mehr vom Spiel, Furlong ist bei diversen Abschlüssen jedoch aufmerksam und stoppt auch den alleine auf ihn zukommenden King. Die besseren Chancen finden die Wölfe vor, Lukas De Lorenzo und Andergassen können sie aber nicht in Tore ummünzen. Das Spiel ist gefällig mit Möglichkeiten auf beiden Seiten, wobei beide Teams aber auch taktisch diszipliniert auftreten. In der zweiten Drittelhälfte müssen die Wölfe einige Male in Unterzahl agieren, und eine dieser Powerplaymöglichkeiten nutzt Giftopoulos, der in der 17. Minute den Puck vom linken Bullypunkt ins rechte Kreuzeck zirkelt – 1:0 für die Gastgeber. Mit diesem knappen Resultat geht es in die erste Pause.

Auch der zweite Abschnitt beginnt in Unterzahl (MacArthur hatte 2+2 abgefasst). Die Wölfe verteidigen souverän und haben mit Traversa, der De Filippo hinter dem Tor den Puck abluchst, sogar die Riesenchance auf den Ausgleich. Sofort im Anschluss gibt es die fünfte (fragliche) Strafe in Folge für den HCP und Giftopoulos nutzt diese nach 13 Sekunden zum 2:0 – sein Schuss wird unhaltbar abgefälscht (23. Minute). Die Wölfe lassen sich davon nicht beirren und versuchen, wieder mehr Druck aufzubauen. Sie kommen in dieser Phase nun selbst zwei Mal in den Genuss eines Powerplays, Cortina verteidigt aber geschickt und so schaut vor dem Tor wenig Zählbares heraus. Als nach 33 Minuten Zanatta alleine vor Furlong auftaucht, den Schuss aber verzieht, nimmt Kammerer ein Timeout, um das Team zur Ordnung zu rufen. Danach bestimmen die Wölfe klar das Spiel und kommen auch zu einer Reihe von Chancen, doch der Puck will nicht ins Tor (ein "Hand-Tor" von Oberrauch wird aberkannt). So geht es mit 0:2 zum zweiten Pausentee.

Nach einer halbstündigen Drittelpause (Probleme mit dem Eis) geht es in den Schlussabschnitt. Kammerer stellt auf drei Linien um (Berger zu Lewis und Pace), und die Wölfe geben von Beginn an Gas. Die großen Chancen bleiben aber weiterhin aus; im Gegenteil: nach 47 Minuten entwischt Gander im Konter, findet in Furlong aber seinen Meister. Auf HCP-Seite kommt Althuber freistehend zum Abschluss (50.), kurz darauf auch Berger (52.), doch beiden gelingt der Anschlusstreffer nicht. Vier Minuten vor Schluss finden Pace und Andergassen weitere Riesenchancen vor, scheitern aber am "Man of the match" De Filippo Roia. Drei Minuten vor Spielende nimmt Kammerer Furlong für einen sechsten Feldspieler vom Eis, und nach wenigen Sekunden gelingt Traversa im Getümmel endlich das Tor! 2:1 und noch 2,5 Minuten zu spielen. In einer turbulenten Schlussphase versuchen die Wölfe alles, und das Unglaubliche gelingt! Eine (1) Sekunde vor Spielende erzielt Armin Hofer mit einem Schuss von der blauen Linie das 2:2!

Das Spiel geht in die Verlängerung. Diese ist auf 20 Minuten im vier gegen vier angesetzt. Die ersten fünf Minuten gehen beide Teams eher vorsichtig an, versuchen keine Fehler zu machen und neutralisieren sich gegenseitig. Nach sieben Minuten muss McNally in die Strafbox, und die Wölfe haben eine sehr kritische Unterzahl zu überstehen. Dies gelingt 1:50 Minuten lang auch gut, dann schlägt Ex-Wolf Markus Gander zu und schießt Cortina ins Entscheidungsspiel.

Nach dieser Niederlage steht es in der Halbfinalserie 1:1, und so kommt es übermorgen, Samstag, in Bruneck zum entscheidenden dritten Aufeinandertreffen. Achtung, Spielbeginn im Rienzstadion ist 20.30 Uhr; die Tore öffnen um 19.30 Uhr. Tickethinweis für Spiel 3: ABOs und VIP-/Mitarbeiter-/Junior-Pässe sind gültig, so genannte „Single-Tickets“ und 10-Punkte-Karten nicht gültig. Eintrittspreise 14 € bzw. 10 € (reduziert Schüler, Studenten), Kinder U10 gratis.

Auch das zweite Halbfinalduell geht ins Entscheidungsspiel. Nach der Niederlage am Ritten gelingt Asiago mit 5:2 ebenfalls ein Heimsieg und damit der 1:1-Ausgleich in der Serie.

Daniel Weger