Hockeyclub Pustertal
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Wipptal Broncos - HC Pustertal 0:2 (0:0, 0:2, 0:0)

HCP gibt sich in Sterzing keine Blöße

Die Wölfe spielen in Sterzing und haben nun 4 Spiele lang Zeit die nötigen 2 Punkte zu holen, um die Pole-Position in der AHL-Tabelle, verbunden mit dem Draft-Pick-Recht im Viertelfinale, zu fixeren. Petri Mattila fehlen gleich 4 Stürmer (Erlacher, M. Virtala, Laner, Grossgasteiger), weshalb Maxi Leitner in den Sturm beordert wird und jeweils ein Center mit ihm und Piroso rotiert, um 4 Linien aufbieten zu können.

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Migross Asiago Hockey - HC Pustertal 2:2 (0:0, 1:0, 1:2)

Wertvolles 2:2 in Asiago - Entscheidung fällt in Bruneck!

Im Miniplayoff um den Italienmeistertitel 2019 treffen die HC Pustertal Wölfe im Halbfinale auf Erzrivale Asiago. Die beiden Begegnungen im Rahmen der Regular Season konnten die Gelbschwarzen für sich entscheiden, Anfang Dezember mit einem 4:0-Heimsieg, Anfang Jänner mit einem 7:4-Auswärtserfolg. Inzwischen hat das Team aus dem Veneto aufgerüstet und verfügt nach der Einbürgerung der Pietroniros über 8 TK-Spieler. Der HCP hingegen muss im Hinspiel in Asiago erneut auf Marko Virtala verzichten, kann aber trotzdem auf vier vollständige Angriffsreihen zurückgreifen.

Das Startdrittel ist keine Augenweide. Asiago hat etwas mehr vom Spiel und beschäftigt Furlong auch öfter, echte Tormöglichkeiten sind allerdings Mangelware. In der 3. Minute versucht es Gander mit einem Alleingang die Seite entlang, wenig später kommt Pietroniro zum Abschluss. Eine Unterzahl nach Strafe gegen Virtala überstehen die Wölfe unbeschadet. Zur Mitte des Abschnitts verzeichnen die Hausherren die zwei besten Chancen: zuerst kommt Tessari im Slot frei zum Schuss (Rosa wäre pronto zum Rebound gewesen), dann versucht es Marchetti aus kurzer Distanz, beide Male ist Furlong sicher. Die beste Möglichkeit auf Seiten des HCP erhält Hofer, der aus mittlerer Distanz einen springenden Puck (Abpraller nach Schuss Althuber) schön direkt nimmt, aber den Schuss am (halbleeren) Tor vorbeisetzt. Bei einem Powerplay zu Drittelende kommen die Wölfe nur zu 2-3 Distanzschüssen; es geht torlos in die erste Pause.

Der zweite Abschnitt beginnt mit einem Schuss von Alex De Lorenzo. Dieser Versuch wird aber für lange Zeit die einzige nennenswerte Aktion der Wölfe bleiben. Ein Powerplay nach 23 Minuten (2 Minuten für Pace) trägt keine Früchte. Im Gegenteil, kurz vor Ablauf der Strafe, ziehen Benetti und Naclerio im Break davon, Furlong bleibt aber gegen den völlig frei zum Schuss kommenden Amerikaner Sieger. Diese Großchance ist die Overtüre zu einer Drangperiode, die im Führungstreffer der Hausherren gipfelt: Bardaro setzt sich hartnäckig auf der rechten Seite durch, zieht ab und trifft aus spitzem Winkel genau ins kurze Kreuzeck (1:0, 30. Minute). Eine Reaktion der Wölfe bleibt aus, doch auch Asiago gelingt es nicht, ein zweites Tor nachzulegen. Die 38. Minute bringt dann noch die einzige gute Möglichkeit für die Wölfe: Andergassen bedient Traversa, der aus zwei Metern an Cloutier scheitert. So geht es mit einem knappen Rückstand zum Pausentee.

Im Schlussdrittel kommt der HCP dann wie verwandelt aus der Kabine. Bereits nach wenigen Sekunden trifft Hofer mit einem Weitschuss den Pfosten, Cloutier wäre geschlagen gewesen. Wenig später muss Pace für zwei Minuten auf die Strafbank, und nun gelingt auch das Powerplay. Gander zieht zentral ab und bezwingt Cloutier mit einem präzisen Schuss durch die Schoner - 1:1 nach 42 Minuten! Asiago ist angeschlagen und bringt keine geordnetetn Spielzüge mehr zustande. Die Wölfe hingegen wollen es nun wissen: Alex De Lorenzo versucht es zwei mal im Gestocher vor dem Goalie (45.), Oberrauch scheitert im Rebound (45.), Laner (48.) und Erlacher (49.) kommen ebenfalls zu Chancen. Als die Gelbschwarzen erneut in Überzahl randürfen, riskieren sie zuerst einen Shorthander (Rosa mit einer tollen Möglichkeit für die Gastgeber), nutzen dann aber das Powerplay: in einer Kopie des ersten Treffers erwischt auch Oberrauch Cloutier im Five-Hole und plötzlich liegen die Wölfe in Führung (1:2, 53. Minute). Diese verteidigen sie auch relativ souverän ... bis kurz vor Schluss. Als Asiago in der Schlussminute mit sechs Feldspielern agiert, fasst sich Rosa von der blauen Linie ein Herz und knallt den Puck zum 2:2 in die Maschen (60.).

Alle Statistiken zum Spiel.

Damit kommt es am Donnerstag im Rienzstadion zum großen Showdown! Wer das Spiel gewinnt, fixiert den Einzug ins Finale. Nur bei einem erneuten Unentschieden geht es in eine Verlängerung.

Das Spiel beginnt um 20 Uhr; die Stadiontore öffnen um 19 Uhr. Tickets können auch vorab online bei Midaticket erworben werden.

DW