#PUSCHTRAPREVIEW - 20.10.2026
Englische Woche mit Heimspiel und Ungarn-Doppel21.10.26 vs. Pioneers Vorarlberg, 19:45 Uhr
24.10.26 @ FTC-Telekom, 18:30 Uhr
25.10.26 @ Hydro Fehervar AV 19, 16:00 Uhr
Eine intensive Woche mit drei Spielen innerhalb von fünf Tagen wartet auf den HC Falkensteiner Pustertal: Zum Auftakt gastieren am Mittwoch die Pioneers Vorarlberg in der Intercable Arena, ehe sich die Wölfe am Wochenende auf eine kleine Ungarn-Tournee begeben. Am Samstag kommt es in Budapest zum Duell mit FTC-Telekom, am Sonntag wartet in Székesfehérvár bereits das nächste Kräftemessen mit Hydro Fehervar AV 19. Die beiden Auswärtsspiele in Ungarn sind nicht nur aufgrund der kurzen Regenerationszeit eine besondere Herausforderung: Während die Schwarz-Gelben mit dem Liga-Neuling aus Budapest noch eine Rechnung aus der Vorsaison offen haben, sind die Begegnungen mit Fehervar in den letzten Jahren zu einer echten Erfolgsgeschichte für den HCP geworden.
Am Mittwoch Abend erhält der HC Falkensteiner Pustertal prominenten Besuch!
Der Südtiroler Comedy-Star Thomas Hochkofler bringt nicht nur seinen Co-Autor Robert Ausserer mit, sondern auch seine Kult-Figur “Joe von Afing“. Die Dreharbeiten für “Joe der Film 2” sind abgeschlossen, für den Schnitt zeichnet sich HCP-Video-Mastermind Stefan Ghedina verantwortlich. Kultfigur zu Kultclub: “Joe von Afing” wird vor dem HCP-Heimspiel gegen Vorarlberg von 19.00 bis 19.30 Uhr Fans für Fotos und Autogramme treffen und anschließend den offiziellen Puckdrop ausführen.
Pioneers Vorarlberg
Die Pioneers Vorarlberg stehen auch in ihrer fünften Saison in der ICE Hockey League vor einer schwierigen Aufgabe. Mit dem kleinsten Budget aller Ligateilnehmer ausgestattet, sind die Möglichkeiten der Feldkircher auf dem Transfermarkt naturgemäß begrenzt. Umso mehr setzt man im Ländle auf mannschaftliche Geschlossenheit, Einsatzbereitschaft und die Entwicklung junger Spieler, ergänzt durch eine Reihe von nordamerikanischen und nordeuropäischen Legionären. Angesichts der begrenzten finanziellen Möglichkeiten wäre bereits ein Platz im Kampf um die Preplayoffs als beachtlicher Erfolg einzustufen. Auch heuer dürften die Pioneers vor allem versuchen, den etablierten Mannschaften der Liga mit Kampfgeist und einer geschlossenen Teamleistung das Leben schwer zu machen. Dass sie trotz ihrer Außenseiterrolle immer wieder für Überraschungen gut sind, haben die Vorarlberger in der Vergangenheit bereits mehrfach bewiesen.
FTC-Telekom
Der ungarische Traditionsclub aus Budapest geht in seine zweite Saison in der ICE Hockey League und hat sich nach einem respektablen Debütjahr vorgenommen, den nächsten Schritt zu machen. Nach einem wechselhaften Saisonstart mit Niederlagen gegen Salzburg und Linz fanden die Magyaren zunehmend besser in die Spur. Auf den 5:2-Derbysieg bei Hydro Fehérvár AV19 folgten zwar eine knappe Niederlage im Penaltyschießen in Bozen und ein 1:5 bei Olimpija Ljubljana, zuletzt meldete sich FTC aber eindrucksvoll zurück: Mit Heimsiegen gegen die Vienna Capitals (3:2) und die Pioneers Vorarlberg (4:3) sowie einem 3:2-Erfolg nach Verlängerung gegen den EC-KAC gelang ein starkes Wochenende. Der ungarische Rekordmeister hat damit erneut bewiesen, dass er auch gegen etablierte Ligakonkurrenten bestehen kann. Für den HCP wartet in Budapest eine anspruchsvolle Aufgabe.
Hydro Fehervar AV 19
Hydro Fehérvár AV19 erlebt bislang einen schwierigen Saisonverlauf. Die Ungarn, die in der vergangenen Spielzeit bis ins Halbfinale der ICE Hockey League vorgedrungen waren, mussten nach dem 2:5 im Heimderby gegen FTC auch eine knappe Niederlage in Bruneck hinnehmen. Gegen Salzburg und die Graz99ers setzte es weitere Rückschläge. Am vergangenen Wochenende gelang Fehérvár beim Gastspiel in Mailand zunächst ein 4:3-Erfolg nach Verlängerung, ehe die Ungarn das zweite Duell mit 0:3 verloren. Die Mannschaft baut weiterhin auf einen starken einheimischen Kern um Routiniers wie János Hári und Anže Kuralt, ergänzt durch ihre Legionäre. Dass Fehérvár trotz der schwierigen Phase gefährlich bleibt, hat das erste Duell mit dem HCP gezeigt: Mit einem Doppelschlag von Neuzugang Mitchell Cyr schienen die Magyaren bereits auf der Siegerstraße, ehe der HCP mit zwei Treffern in der Schlussminute den Ausgleich erzwang und in der Verlängerung durch Alan Lobis den 3:2-Sieg perfekt machte. Am Sonntag bietet sich Fehérvár vor eigenem Publikum die Gelegenheit zur Revanche.
Pioneers Vorarlberg
Die Head-to-Head-Bilanz zwischen dem HC Falkensteiner Pustertal und den Pioneers Vorarlberg spricht recht deutlich für die Schwarz-Gelben: In den bisher 16 ICE Hockey League Duellen gingen die Wölfe zehn Mal als Sieger vom Eis, sechs Mal behielten die Feldkircher die Oberhand. In der vergangenen Saison konnte der HCP drei der vier Aufeinandertreffen für sich entscheiden: Einem 4:2-Auswärtssieg im Oktober folgte Ende November ein beeindruckender 7:1-Kantersieg in der Intercable Arena. Am Neujahrstag gelang den Pioneers jedoch eine kleine Überraschung, als sie in Bruneck nach Penaltyschießen mit 6:5 triumphierten und den Wölfen damit einen empfindlichen Dämpfer verpassten. Das letzte Saisonduell Ende Februar in Feldkirch ging dann wieder knapp mit 4:3 an die Puschtra. Gegen die Vorarlberger ist also trotz der klar positiven Gesamtbilanz durchaus Vorsicht geboten.
FTC-Telekom
Die gemeinsame ICE Hockey League Geschichte zwischen dem HCP und FTC-Telekom ist noch recht jung, die bisherigen Begegnungen sind den Wölfen jedoch in unangenehmer Erinnerung geblieben. In der Premierensaison der Budapester mussten die Schwarz-Gelben gleich drei Niederlagen einstecken: Beim ersten Aufeinandertreffen Ende September 2025 entführte FTC mit einem 3:2-Erfolg alle drei Punkte aus der Intercable Arena, im November folgte ein knappes 3:2 in Budapest. Beim zweiten Gastspiel in der ungarischen Hauptstadt Anfang Dezember setzte es dann sogar eine deutliche 3:7-Niederlage. Erst im vierten und letzten Saisonduell Mitte Jänner gelang dem HCP die Revanche, als die Wölfe vor eigenem Publikum einen souveränen 5:1-Sieg feierten. Somit steht es in der noch überschaubaren Gesamtbilanz 3:1 für die Ungarn. Am Samstag bietet sich nun die erste Gelegenheit, auch aus Budapest endlich Zählbares mitzunehmen.
Hydro Fehervar AV 19
In der Gesamtbilanz zwischen dem HC Falkensteiner Pustertal und Hydro Fehervar AV 19 liegen die Ungarn mit 18:14 Siegen weiterhin in Führung, die jüngere Vergangenheit spricht jedoch ganz klar für die Wölfe. Seit dem Herbst 2024 konnten die Schwarz-Gelben sieben direkte Duelle in Folge für sich entscheiden, zuletzt beim spektakulären 3:2-Erfolg nach Verlängerung Anfang Oktober in der Intercable Arena. Auch in den Playoffs verbindet die beiden Mannschaften eine lange und ereignisreiche Geschichte: In der ICE-Debütsaison 2021/22 scheiterte der HCP im Viertelfinale noch glatt mit 0:4, zwei Jahre später folgte jedoch die große Revanche. In einer denkwürdigen Best-of-Seven-Serie setzten sich die Puschtra im entscheidenden siebten Spiel auswärts in Székesfehérvár durch und zogen damit erstmals ins Halbfinale der ICE Hockey League ein. Die Erinnerungen an diesen historischen Erfolg dürften beim Gastspiel am Sonntag noch bei so manchem HCP-Fan wach werden.
Pioneers Vorarlberg
Einer der interessantesten Neuzugänge im Kader der Pioneers Vorarlberg ist der kanadische Angreifer Blake Murray. Der 25-Jährige aus Ontario wurde beim NHL-Draft 2019 in der sechsten Runde von den Carolina Hurricanes ausgewählt und bringt bereits einiges an Erfahrung aus dem nordamerikanischen Profieishockey mit. Nach Stationen in der American Hockey League und mehreren Saisonen in der ECHL, wo er zuletzt für die Fort Wayne Komets auflief, wagte Murray im Sommer erstmals den Sprung nach Europa. Der körperlich robuste Stürmer ist sowohl als Center als auch auf dem linken Flügel einsetzbar und soll mit seiner Physis und seiner Präsenz in der gegnerischen Zone für mehr Durchschlagskraft im Angriffsspiel der Vorarlberger sorgen. Dass er sich auch in der ICE Hockey League schnell zurechtfindet, hat Murray bereits in den ersten Saisonspielen angedeutet.
FTC-Telekom
Mit Carter Savoie ist FTC-Telekom im Sommer ein durchaus namhafter Neuzugang gelungen. Der 24-jährige Kanadier wurde beim NHL-Draft 2020 in der vierten Runde von den Edmonton Oilers ausgewählt und galt in jungen Jahren als großes Offensivtalent. Besonders erfolgreich verlief seine College-Karriere an der University of Denver, wo er 2022 mit den Pioneers die NCAA-Meisterschaft gewann und mit 23 Toren und 22 Assists maßgeblich zum Titelgewinn beitrug. Anschließend sammelte der Flügelstürmer über 100 Einsätze in der American Hockey League für die Bakersfield Condors und war später auch in der ECHL sowie in Finnland und der Slowakei aktiv. Savoie ist vor allem für seinen ausgeprägten Torriecher bekannt und soll in Budapest eine tragende Rolle im Angriff übernehmen. Gemeinsam mit seinem kanadischen Landsmann David Silye bildet er eine der gefährlichsten Offensivformationen der Magyaren; gemeinsam haben die beiden bereits 11 Treffer und 17 Assists zu Buche stehen (in 10 Spielen).
Hydro Fehervar AV 19
Mit Justin MacPherson hat Hydro Fehervar AV 19 im Sommer einen offensivstarken Verteidiger verpflichtet, der in der vergangenen Spielzeit in der zweiten deutschen Liga für Aufsehen sorgte. Der 26-jährige Kanadier kam vom EC Bad Nauheim, wo er sich mit 10 Toren und 28 Assists in 48 Hauptrundenspielen zu einem der produktivsten Abwehrspieler der DEL2 entwickelte und sogar zu den Kandidaten für die Auszeichnung als Verteidiger des Jahres gehörte. Zuvor war MacPherson nach seiner Ausbildung in der kanadischen Juniorenliga OHL und an der Saint Mary’s University unter anderem für die Kansas City Mavericks in der ECHL aktiv. Der schussfreudige Defender übernimmt gerne Verantwortung im Spielaufbau und wurde bereits in Bad Nauheim sowohl im Powerplay als auch in Unterzahl eingesetzt. Mit seiner offensiven Qualität soll er nun auch bei den roten Teufeln für wichtige Impulse von der blauen Linie sorgen.
Während Coach Jaspers weiterhin auf Pasquale, Rueschhoff und Bowlby verzichten muss, weilt der gestern verpflichtete Josh Wesley bereits in Bruneck und wird im Spiel gegen die Pioneers erstmals im Lineup stehen!