Starker Heimauftakt gegen Salzburg

Endlich ‚Äď nach jahrzehntelangem Hoffen, Ringen und Warten – kann der HCP die ‚ÄúIntercable Arena‚ÄĚ, seine funkelnagelneue und schmucke Heimst√§tte im Westen Brunecks in Besitz nehmen. Dies geschieht nach einem stimmungsvollen Er√∂ffnungsmarsch, bei dem die schwarz-gelbe Anh√§ngerschaft den symbolischen Umzug vom alten Rienzstadion quer durch die Brunecker Altstadt bis zur neuen Arena vollzieht. Seine Feuertaufe erlebt das neue Stadion gleich mit einem richtigen Eishockeyleckerbissen: die W√∂lfe empfangen zu ihrem Heimdeb√ľt in der ICE Hockey League eines der absoluten Topteams der Liga, n√§mlich Red Bull Salzburg. Die Bullen sind nicht ganz wunschgem√§√ü in die Liga gestartet und liegen in der Tabelle nur einen Platz vor dem Liganeuling HCP, der heute erstmals wieder Ivan Althuber und Ivan Deluca im Aufgebot hat, es fehlen weiterhin die angeschlagenen Matthias Mantinger und Dante Hannoun. Die Salzburger m√ľssen erneut ohne Stammtorh√ľter Lamoureux sowie Ty Loney und Lukas Schreier auskommen, der neu verpflichtete finnische Goalie Atte Tolvanen kommt noch nicht zum Einsatz, im Kasten steht Nicolas Wieser.

Angestachelt durch die magische Atmosph√§re in der Arena starten die Hausherren wie elektrisiert in die Partie und nehmen den Salzburger Kasten unter Dauerbeschuss. Nach guten Gelegenheiten von Berger und Caruso darf der HCP erstmals im Powerplay agieren und dieses dauert gerade mal 24 Sekunden, denn da leitet Ikonen eine Hereingabe von Andergassen gekonnt auf Stukel weiter, welcher unter gro√üem Jubel das Premierentor der neuen Arena schie√üt. Die W√∂lfe spielen in dieser Phase den Gegner schwindelig und legen im n√§chsten Powerplay nach: Kristensen zieht von der Blauen ab und √ľberwindet Wieser durch die „Hosentr√§ger“ zur doppelten F√ľhrung – 2:0 und die ausverkaufte Arena steht erstmals Kopf! Salzburg findet nur langsam ins Spiel, in der Schlussphase k√∂nnen sich die Bullen erstmals l√§nger im Angriffsdrittel festsetzen, der sehr starke Sholl kann jedoch einen zentralen Abschluss von Leonhardt entsch√§rfen und TJ Brennan setzt einen Schuss aus aussichtsreicher Position √ľber das Tor, somit geht es beim 2:0 zum ersten Pausentee.

Im zweiten Drittel kommen die Salzburger wesentlich entschlossener aus der Kabine und diktieren phasenweise das Spielgeschehen, ein √ľberragender Sholl und eine disziplinierte Abwehrleistung des HCP verhindern jedoch Schlimmeres. Der HCP wird nur ein Mal mit Budish nach sch√∂nem Zuspiel von Morrison gef√§hrlich, ansonsten die Bullen mit Dauerdruck, Sholl pariert jedoch unter anderem bei brandgef√§hrlichen Abschl√ľssen von TJ Brennan und Wukovits herausragend.

Im Schlussdrittel entwickelt sich die bis dahin schon hochklassige Partie zum Eishockeythriller. Zun√§chst gleicht Salzburg durch einen Doppelpack von TJ Brennan die Partie aus, Hasler l√§sst dazwischen mit einem satten Schuss die Querlatte klingeln. In der 48. Minute dann d√ľpiert Stephan Deluca mit einem Backhandlupfer Wieser im G√§stetor und bringt die Schwarz-Gelben erneut in F√ľhrung. Salzburg kontert jedoch erneut, Schneider bezwingt in der 53. Minute mit dem Verfallen eines √úberzahlspiels der G√§ste Sholl zum dritten Mal. Der Rest der regul√§ren Spielzeit geh√∂rt wieder ganz klar dem HCP, Ikonen, Hanna, Bardaro vergeben jedoch den Matchpuck.

Auch in der f√§lligen overtime dominiert der HCP, Budish, Harju und Stukel scheitern jedoch an Wieser und Salzburg entscheidet die Partie im Stile einer Spitzenmannschaft, als TJ Brennan mit der ersten Gelegenheit der G√§ste den Hattrick schn√ľrt und den Zusatzpunkt f√ľr die G√§ste sichert. Das Heimpublikum verabschiedet ¬†die W√∂lfe nach einer b√§renstarken Leistung nichtsdestotrotz mit gro√üem Applaus in die Kabinen.

Die nächste Chance auf den ersten Heimsieg in der neuen Arena gibt es bereits am Sonntag um 18.30 Uhr im Spiel in der Intercable-Arena gegen die Suikkanen-Truppe Dornbirn Bulldogs.

Restkarten f√ľr dieses Spiel sind wie immer online im Ticketingportal des HCP erh√§ltlich.

Nikolaus Spitaler

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