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HC Pustertal - HK SZ Olimpija Ljubljana 1:3 (1:0, 0:0, 0:3)

Schmerzhafte Finalniederlage nach starkem Auftritt

Mehr Spannung geht nicht! Die heurige Saison der Wölfe übertrifft nicht nur die Erwartungen zu Saisonbeginn, sondern reizt auch die Spannung bis zum letzten Moment aus. Noch nie gab es so knappe Serien und Entscheidungsspiele im Rienzstadion in den letzten Spielen. Das Team um Kapitän Helfer ist körperlich und mental an die Grenzen gegangen und wird heute versuchen Geschichte zu schreiben. Im Lineup fehlen heute March, Laner und Erlacher. Laibach kommt mit zuletzt 2 Siegen im Gepäck und voller Selbstvertrauen ins Pustertal. Die Wölfe können mit der Gewissheit ins Spiel gehen, dass sie unter Mattila fast immer auf schwierige Situationen und Niederlagen im nächsten Spiel eine Antwort parat hatten.

Dieses Spiel verdient sich, entscheidendes, emotionales Spiel 7 genannt zu werden. Für die Wölfe, die mit Herzblut in die Partie starten, heißt es nach 1.18 Min. schon nach einem kleinlich gepfiffenen Foul von Elliscasis mit einem Mann weniger auf dem Eis zu stehen. Souverän räumt das Heimteam hinten auf und lässt Laibach zu keiner Chance kommen. Bald darauf muss Leitner für 4 Minuten für einen Check gegen Music in die Kühlbox. Mit viel Kampf und einem stabilen Furlong werden drei gute Szenen der Slowenen vereitelt. Der HCP spielt hart gegen den Mann und zieht bei keinem Check zurück. Kleine Scharmützel nehmen zu und in einem Powerplay gegen Mitte des Drittels fehlen die Geschwindigkeit und Genauigkeit in der Angriffszone und so schaut nur eine Schusschance von Corbett heraus. Einer guten Chance von Kranjc antworten die Wölfe mit dominanten Minuten und Chancen von L.de Lorenzo, Piroso, Traversa und zweimal Hofer.

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Marek Posmyk erster Neuzugang

Neben dem bestätigten Schweden Fredrik Persson wird in der kommenden Saison auch ein Tscheche für Wasserverdrängung vor dem HCP-Kasten sorgen: Der 32-Jährige MAREK POSMYK wechselt vom SG Cortina zum Vizemeister HC Pustertal. Den Großteil seiner Laufbahn verbrachte der körperlich starke Abwehrgarant in der tschechischen Extraliga, wo er knapp 300 Partien bestritt. Posmyk wird als guter Schlittschuhläufer beschrieben, der mit einem guten Schuss ausgestattet ist und sich auch in die Offensive einbringen kann.

Marek Posmyk bringt neben seiner beeindruckenden Statur (196cm und 104kg) auch viel Erfahrung mit nach Bruneck. Nachdem er 1995 als 17-Jähriger in der tschechischen Extraliga debütierte und im darauffolgenden Jahr in der 2. Runde von den Toronto Maple Leafs gedraftet worden war, wechselte des „Abwehrbollwerk" nach Übersee. Dort kam er in knapp fünf Saisonen unter anderem zu 19 NHL- und 84 AHL-Einsätzen für die Tampa Bay Lightning bzw. St. John's Maple Leafs. Zwei Spielzeiten verbrachte der Tscheche in der OHL und IHL.

2001 folgte die Rückkehr nach Europa, wo er in den folgenden neun Winter bis auf zwei Abstecher in Nürnberg und Linz quasi ausschließlich bei tschechischen Erstligisten engagiert war. Zlin, Slavia Prag, Plzen, Budejovice, Pardubice und Boleslav waren nach seiner Rückkehr die Stationen in der höchsten Liga seines Landes. In der Saison 2002/03 feierte der Defensiv-Spezialist, nachdem er eine unglaubliche Playoff-Serie mit persönlichen sieben Scorerpunkten absolviert hat, mit dem HC Slavia Prag den Meistertitel. Insgesamt brachte er es in seiner Heimatliga auf etwa 80 Scorerpunkte.

Die abgelaufene Spielzeit begann der Hühne bei den Lausitzer Füchse aus der deutschen Bundesliga, ehe er nach Ablauf seines Try-out-Vertrags Anfang November 2010 nach Italien wechselte. Beim Altmeister Cortina brachte er zusammen mit seinem Landsmann Daniel Branda neuen Wind ins Team und wurde noch im Monat seiner Verpflichtung zum „Verteidiger des Monats" gekürt. Schlussendlich verpasste er mit den Ampezzanern aber knapp die Playoff-Teilnahme.

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