Hockeyclub Pustertal
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HC Pustertal - HK SZ Olimpija Ljubljana 1:3 (1:0, 0:0, 0:3)

Schmerzhafte Finalniederlage nach starkem Auftritt

Mehr Spannung geht nicht! Die heurige Saison der Wölfe übertrifft nicht nur die Erwartungen zu Saisonbeginn, sondern reizt auch die Spannung bis zum letzten Moment aus. Noch nie gab es so knappe Serien und Entscheidungsspiele im Rienzstadion in den letzten Spielen. Das Team um Kapitän Helfer ist körperlich und mental an die Grenzen gegangen und wird heute versuchen Geschichte zu schreiben. Im Lineup fehlen heute March, Laner und Erlacher. Laibach kommt mit zuletzt 2 Siegen im Gepäck und voller Selbstvertrauen ins Pustertal. Die Wölfe können mit der Gewissheit ins Spiel gehen, dass sie unter Mattila fast immer auf schwierige Situationen und Niederlagen im nächsten Spiel eine Antwort parat hatten.

Dieses Spiel verdient sich, entscheidendes, emotionales Spiel 7 genannt zu werden. Für die Wölfe, die mit Herzblut in die Partie starten, heißt es nach 1.18 Min. schon nach einem kleinlich gepfiffenen Foul von Elliscasis mit einem Mann weniger auf dem Eis zu stehen. Souverän räumt das Heimteam hinten auf und lässt Laibach zu keiner Chance kommen. Bald darauf muss Leitner für 4 Minuten für einen Check gegen Music in die Kühlbox. Mit viel Kampf und einem stabilen Furlong werden drei gute Szenen der Slowenen vereitelt. Der HCP spielt hart gegen den Mann und zieht bei keinem Check zurück. Kleine Scharmützel nehmen zu und in einem Powerplay gegen Mitte des Drittels fehlen die Geschwindigkeit und Genauigkeit in der Angriffszone und so schaut nur eine Schusschance von Corbett heraus. Einer guten Chance von Kranjc antworten die Wölfe mit dominanten Minuten und Chancen von L.de Lorenzo, Piroso, Traversa und zweimal Hofer.

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HC Valpellice Bulldogs - HC Pustertal Wölfe 3:4 (1:0, 1:2, 1:2)

Wölfe setzen Meilenstein - erster Finaleinzug

Lange hat man im Pustertal auf diesen Moment gewartet, nun ist es endlich soweit. Erstmals in seiner Vereinsgeschichte zog der HC Pustertal am heutigen Samstag, den 12. März 2011 in die Finalrunde der höchsten italienischen Liga ein. Dank eines 4:3-Auswärtstriumphes über den HC Valpellice machten die Wölfe den Finaleinzug vorzeitig perfekt und der Meistertitel ist nun zum Greifen nah. Neben dem 5000. Treffer in der Vereinsgeschichte, der ersten Trophäe beim Italienpokal und dem erstmaligen Sieg des Grunddurchganges sorgen die Wölfe damit heuer bereits zum vierten Mal für Historisches. Und eines ist klar: Sie haben noch lange nicht genug ...

Während beim HC Valpellice der gesperrte Verteidiger Mitch Ganzak und der angeschlagene Ryan McDonough fehlten und stattdessen wieder Davide Stricker und Francesco De Frenza von Turin aufliefen, war beim HC Pustertal der Langzeitverletze Rob Sirianni und erkrankte Thomas Erlacher nicht mit von der Partie, dafür aber Alex Frei vom Farmteam SV Kaltern und Jugendspieler Lukas Crepaz.

Der HC Valpellice startete im Hexenkessel vor 2.440 Zuschaueren mit einem Offensivfeuerwerk und zwang die Wölfe in deren Verteidigungszone. Demzufolge hatten die Hausherren im ersten Spielabschnitt ein Chancenplus zu verzeichnen und der Pokalsieger blitzte nur durch schnelle Gegenstöße gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Bei zwei Unterzahlsituationen wurde Mikko Strömberg besonders gefordert. Der Finne wuchs aber mehrmals über sich hinaus. In der 13. Spielminute eröffneten die Bulldogs durch Patrick Iannone den Torreigen, wobei der HCP-Goalie sehr unglücklich aussah und sich zwischen den Beinschonern geschlagen geben musste. Die Wölfe zeigten in den folgenden Spielminuten eine deutliche Reaktion, konnten aber bei Tormöglichkeiten von Joe Jensen und Joe Cullen nicht ausgleichen.

Das zweite Drittel stand unter einem anderen Stern und die Wölfe kamen wie verwandelt aus der Kabine. Die Mannen von Trainer Stefan Mair wehrten sich mehr gegen die Angriffe der Gegner und der Druck von Iannone & Co. ließ schrittweise nach. In der elften Minute konnten die etwa 70 tapfer mitgereisten HCP-Anhänger zum ersten Mal an diesem Abend jubeln. Kämpferherz Nate DiCasmirro glich mit einem Mann mehr auf den Eis durch einen Schuss von der linken Seite aus. Bereits drei Minuten später legten die Wölfe nach. Diesmal war es Taggart Desmet, der mit einem satten Schuss den gegnerischen Schlussmann zur Führung tunnelte. Die Gäste versuchten nun mit einem weiteren Treffer davon zu ziehen, doch sowohl Matt Kelly als auch Joe Jensen scheiterten am starken Kevin Regan, der mit Glück und Können abwehrte. Knappe drei Minuten vor dem zweiten Pausentee stellte Anthony Aquino mit einem Abstauber in Überzahl das gerechtfertigte 2:2 her.

Die alles entscheidenden zwanzig Minuten begannen mit einem offenen Schlagabtausch. In der vierten Minute brachte Ryan Martinelli die Piemontesen wieder in Front. Unverzüglich glich Armin Helfer nach Zuspiel von Patrick Bona wieder aus. Anschließend wollten beide Teams den erneuten Führungstreffer, doch neben Helfer, Cullen und Jensen auf der einen Seite, hatten auch Pozzi und Nikiforuk auf der anderen keinen Erfolg. Es waren gerade 57:02 gespielt, als ein historischer Moment vonstatten ging. „Goldjunge" und zugleich Matchwinner Armin Hofer nutzte ein Getümmel vor dem gegnerischen Gehäuse und bezwingt Kevin Regan oberhalb der Schulter. Der HC Valpellice versuchte nun alles um erneut auszugleichen und damit die Verlängerung zu erzwingen, doch Mikko Strömberg hielt den Sieg und somit das Finalticket fest. Der Jubel im Gästefanblock kannte nach der Schlusssirene keine Grenzen mehr. Die Fans lagen sich freudetaumelnd in den Armen und freuten sich über den gelungenen Einzug in die Endspielserie.

Torschützen: 1:0 IANNONE P. (Aquino L., Martinelli R.) 13:05, 1:1 DICASMIRRO N. (Oberrauch M., Persson F.) 31:20, 1:2 DESMET T. (Frei A.) 34:41, 2:2 AQUINO A. (Johnson T., Iannone P.) 37:16, 3:2 MARTINELLI R. (Frigo L., Pozzi M.) 43:37, 3:3 HELFER A. (Bona P.) 43:57, 3:4 HOFER A. (Desmet T.) 57:02;

Torschüsse: Valpellice 20 (10, 7, 3) - HCP 40 (5, 16, 19)

Strafminuten: Valpellice 10 (4, 6, 0) - HCP 14 (8, 6, 0)

Das Endergebnis des zweiten Halbfinalspiels: Bozen - Asiago 6:1

Am Dienstag, den 22. März 2011 steht in Bruneck eine Premiere auf dem Programm. Erstmals wird im geschichtsträchtigen Stadion an der Rienz ein Finalspiel der Serie A ausgetragen. Die Gästemannschaft und damit zugleich der Finalkontrahent der HC Pustertal Wölfe steht derzeit noch nicht fest. Im zweiten Semifinale kämpfen der HC Asiago und der HC Bozen ums Finalticket. Aktuell hat der HC Bozen in der Best-of-Seven-Serie die Nase mit 3:1 vorn.

Philipp Hofer