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HC Pustertal - HK SZ Olimpija Ljubljana 1:3 (1:0, 0:0, 0:3)

Schmerzhafte Finalniederlage nach starkem Auftritt

Mehr Spannung geht nicht! Die heurige Saison der Wölfe übertrifft nicht nur die Erwartungen zu Saisonbeginn, sondern reizt auch die Spannung bis zum letzten Moment aus. Noch nie gab es so knappe Serien und Entscheidungsspiele im Rienzstadion in den letzten Spielen. Das Team um Kapitän Helfer ist körperlich und mental an die Grenzen gegangen und wird heute versuchen Geschichte zu schreiben. Im Lineup fehlen heute March, Laner und Erlacher. Laibach kommt mit zuletzt 2 Siegen im Gepäck und voller Selbstvertrauen ins Pustertal. Die Wölfe können mit der Gewissheit ins Spiel gehen, dass sie unter Mattila fast immer auf schwierige Situationen und Niederlagen im nächsten Spiel eine Antwort parat hatten.

Dieses Spiel verdient sich, entscheidendes, emotionales Spiel 7 genannt zu werden. Für die Wölfe, die mit Herzblut in die Partie starten, heißt es nach 1.18 Min. schon nach einem kleinlich gepfiffenen Foul von Elliscasis mit einem Mann weniger auf dem Eis zu stehen. Souverän räumt das Heimteam hinten auf und lässt Laibach zu keiner Chance kommen. Bald darauf muss Leitner für 4 Minuten für einen Check gegen Music in die Kühlbox. Mit viel Kampf und einem stabilen Furlong werden drei gute Szenen der Slowenen vereitelt. Der HCP spielt hart gegen den Mann und zieht bei keinem Check zurück. Kleine Scharmützel nehmen zu und in einem Powerplay gegen Mitte des Drittels fehlen die Geschwindigkeit und Genauigkeit in der Angriffszone und so schaut nur eine Schusschance von Corbett heraus. Einer guten Chance von Kranjc antworten die Wölfe mit dominanten Minuten und Chancen von L.de Lorenzo, Piroso, Traversa und zweimal Hofer.

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Fredrik Persson und Joe Jensen bleiben Wölfe

Nach der Vertragsverlängerung mit Joe Cullen und Nate DiCasmirro konnte der HC Pustertal nun zwei weitere Schlüsselspieler der bisher erfolgreichsten Vereinssaison halten: FREDRIK PERSSON und JOE JENSEN werden auch 2011/12 im schwarz-gelbe Trikot auflaufen. Beide Cracks zählten zu den Überraschungsspielern der abgelaufenen Spielzeit und konnten in den entscheidenden Momenten nochmals eine Schippe drauflegen. Sowohl bei Persson als auch bei Jensen waren deren Wohlbefinden in der Rienzstadt und dessen Umgebung der Hauptgrund für die Vertragsverlängerung.

Fredrik Persson (29) entpuppte sich bei den Wölfen als effektive und nahezu fehlerfreie Defensivstütze. Der solide schwedische Defensivverteidiger konnte sich nach gut 300 Einsätzen in seiner Heimatliga Allsvenskan, einem Kurzaufenthalt in Deutschland und fast zwei Jahren in Dänemark 2010 in Bruneck nicht weniger als 28 Scorerpunkte gutschreiben lassen. Unter seinen neun Torerfolgen ist auch der historische Vereinstreffer Nummer 5.000 des HC Pustertal gelistet, welchen er durch seinen starken Schlagschuss von der blauen Linie erzielte. Vielmehr zählte aber seine wertvolle Arbeit an der Seite des 16-Jährigen Daniel Glira, dem er das nötige Vertrauen schenkte und zur Seite stand.

Der NHL-, AHL- und ECHL-Erprobte Joe Jensen (28) meisterte in Bruneck souverän den Schritt zurück aufs Eis. Nach dem Unfall des Teambuses der Albany River Rats war der US-Boy aufgrund einer schweren Gehirnerschütterung 2009 zu einer ganzjährigen Zwangspause verdammt. Wie sich aber mehr als deutlich zeigte, ließ diese den Center unbeeindruckt und er spielte umso provokanter und kaltschnäuziger auf. Jose Joseph Paul Jensen, so sein vollständiger Name, fiel besonders durch seine kämpferische Spielweise auf, welche durch seine Schnelligkeit perfektioniert wird. Elf Treffer im Grunddurchgang, aber vor allem acht Tore in 15 Play-off Begegnungen, darunter der spektakulären Penalty im letzen Finalspiel stehen auf Jensens Habenseite.

Beide Cracks werden sicherlich wieder Schlüsselspieler des HCP 2011/12 sein, auf die sich die Fans freuen dürfen.