Hockeyclub Pustertal

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05.01.2015 SG Cortina - HC Pustertal 1:2 (0:0, 1:2, 0:0)

Aufgabe Cortina erfolgreich gelöst

Nach dem furiosen Jahresauftakt der Pusterer Wölfe mit zwei Siegen in zwei Spielen und 11:1 Toren trat der HC Pustertal am heutigen Abend die Reise nach Cortina an. Bei den Wölfen fehlten Erlacher und Crepaz. Bei Cortina fehlten neben Dingle und Ranallo (beide sind gesperrt) auch noch eine Vielzahl anderer Leistungsträger, wie Borelli, De Bettin und Adami.

Cortina spielte heute somit mit einer Rumpftruppe von nur 15 Feldspielern, begann die Partie dafür aber mit umso mehr Kampfgeist. Pustertal spielte in den ersten Minuten auf Abwarten und versuchte Cortina aus dem eigenen Drittel zu locken. Doch Cortina spielte klug und baute das Angriffsspiel aus einer sicheren Abwehr heraus auf. Pustertal war spielbestimmend, wurde aber von den Ampezzanern an gefährlichen Torabschlüssen gehindert.

Die Pusterer Wölfe konnten sich das erste Mal im Powerplay (Riccardo Lacedelli war auf der Strafbank) im Angriffsdrittel festbeißen. Devos versuchte sein Glück, er scheiterte aber an Valle da Rin, der heute wieder das Tor von Cortina hütete. Am Ende des ersten Drittels kam auch Cortina im Powerplay einige Male gefährlich vor das Tor von Kuhn. Zunächst jedoch ohne Erfolg. Nach dem torlosen ersten Drittel, in dem der stets gefährliche Devos der Aktivposten der Pusterer war, kamen die Wölfe mit noch mehr Schwung aus der Kabine.

Nach etwas mehr als zwei Minuten des zweiten Drittels fiel der längst überfällige Führungstreffer für die Wölfe. Torschütze war Tauber, der einen Rebound von Valle Da Rin nach einer Parade gegen Berzins im Gehäuse von Cortina versenkte. Zandonella hätte im Gegenzug fast das erste Tor für Cortina erzielt. Kuhn war aber auf dem Posten und konnte mit etwas Glück den sofortigen Ausgleich verhindern. Der HCP blieb zwar das bessere Team, Cortina wurde mit Dauer des Drittels aber immer stärker. Vor allem Gellert und Gron wirbelten die Abwehrreihen der Pusterer gehörig durcheinander. So gelang in dieser Phase der nicht ganz unverdiente Ausgleich. Torschütze war Gellert im Powerplay. Die Wölfe drängten im Anschluss wieder etwas mehr nach vorne, beim gut aufgelegten Valle da Rin war aber zumeist Endstation. Nur einmal gelang es Bona den Goalie der Ampezzaner ein zweites Mal zum umjubelten Führungstreffer zu überwinden. Mit dem knappen 1:2 ging es ins Abschlussdrittel. 

So viel vorne weg, es blieb bei diesem Spielstand. Im Schlussdrittel war es zu Beginn vor allem Cortina, das den Weg des Abschlusses suchte. Kuhn stand im Mittelpunkt. Erst rettete er knapp vier Minuten nach Beginn des Drittels mit einer Weltparade gegen Gron, etwas später war er gegen Gellert zur rechten Zeit am rechten Ort. Cortina ließ auch eine 5:3-Überzahl ungenutzt. Der HCP spielte in den letzten Minuten den Sieg sicher nach Hause und darf im neuen Jahr ungeschlagen von höheren Zielen träumen.

Torschützen: 0:1 TAUBER L. (Bona, Berzins) 22:43, 1:1 (PP) GELLERT A. (Gron, Wunderer) 35:20, 1:2 BONA P. (PP) (Schweitzer, Berzins) 38:45.

Torschüsse: Cortina 35 (9,12,14) – Wölfe 49 (19,18,12)

Strafminuten: Cortina 6 (2,2,2) – Wölfe 12 (2,6,4)

Ergebnisse der Runde: Eppan – Gröden 5:3, Sterzing – Asiago 3:1, Kaltern – Ritten 3:6, Neumarkt – Valpellice 3:4 n.P., Fassa – Mailand 1:3

In drei Tagen, am Donnerstag, 9. Jänner, geht es weiter. Mit dem HC Fassa ist zwar der derzeit Vorletzte der Playoffround in Bruneck zu Gast, was aber nicht heißt, dass das Spiel, welches um 20.30 Uhr angepfiffen wird, zum Selbstläufer wird. Fassa bot zuletzt gegen Asiago wie auch heute gegen Mailand über weite Strecken der Partie leidenschaftliches Eishockey und ist sicher nicht gewillt, als Punktelieferant nach Bruneck zu fahren.

Harald Gruber