Hockeyclub Pustertal

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HC Gherdeina - HC Pustertal | 4:5 (1:1, 3:1, 0:3)

HC Gherdeina
 
HC Pustertal

MON | 28.12.2020 - 20:30
Eishalle - Pranives Wolkenstein Gröden

Wölfe drehen Spiel in Gröden!

HC Pustertal SpieltagGut zwei Wochen nach dem deutlichen 6:0 im Heimspiel gegen den HC Gherdeina geht es nun in Wolkenstein erneut um drei Punkte; diese zählen sowohl für die Alps Hockey League als auch für die Italienmeisterschaft. Die Grödner haben sich nach einigen Ausfällen und Abgängen mit einem Rückkehrer, dem tschechischen Verteidiger Nedved, verstärkt und können nach langer Verletzungspause auch auf den jungen Kalterer Maximilian Sölva zählen. Beim HCP muss Coach Basile wie auf dem Ritten erneut March, Leitner und Stoll vorgeben.

Die Wölfe beginnen stark und schießen Smith schnell warm. Danach überstehen sie zwei Unterzahlsituationen, in denen die Grödner Paradelinie fast durchspielt und Furlong einige Male prüft. Das Tor schießt aber der HCP: es handelt sich um ein verspätetes Weihnachtsgeschenk, bei dem ein junger heimischer Verteidiger den Puck Perlini direkt in den Lauf spielt und dieser allein vor Smith keine Mühe hat, zum 1:0 zu verwandeln. Danach nehmen die Wölfe es ein wenig locker und werden prompt bestraft: Costa zieht an der blauen Linie ab und Sölva fälscht den Puck leicht ab – 1:1 nach 14 Minuten. Daran ändert sich bis zum ersten Pausentee nichts mehr.

Im zweiten Abschnitt geht es gleich Schlag auf Schlag. Ein schönes Assist von Tomasini verwertet Maximilian Sölva zur Führung für die Gäste, ein Traumdebüt für den talentierten 18-Jährigen im Stadio Pranives. Nur 30 Sekunden später ziehen die Wölfe im Konter davon, den Schuss von Glira kann Smith abwehren, doch Alex De Lorenzo stürmt heran und schiebt den Rebound zum 2:2 in die Maschen. In der Folge entwickelt sich ein schnelles offenes Spiel, bei dem die Wölfe die besseren Möglichkeiten herausarbeiten, doch Perlini, Carozza, Oberrauch und Berger können nicht anschreiben. Das vermeintliche 2:3 erzielt dann nach einem schnellen Gegenstoß über Hasler Schlitzohr Cianfrone, doch das Schiedsrichtergespann entzieht dem Treffer nach kurzer Beratung wieder die Anerkennung (Torraumabseits). Die Strafe für die ausgelassenen Chancen erfolgt sogleich: wieder ist es der Weitschuss eines Verteidigers (Linder), der noch leicht abgefälscht wird (McGowan) und plötzlich steht es 3:2 für die Hausherren. In Unterzahl haben die Wölfe im 3-2-Break die Riesenchance auf den Ausgleich, doch Smith bleibt auch gegen Glira Sieger. Dafür schlagen die jungen Grödner ein weiteres Mal erbarmungslos zu. Moroder bedient den quirligen Messner und der 17-Jährige düpiert Furlong – 4:2 nach 40 Spielminuten.

Nach der Kabinenansprache von Coach Basile kommen die Wölfe spichwörtlich wie von der Tarantel gestochen zurück aufs Eis. Mit Vehemenz wird aufs Gaspedal gedrückt und nach nur eineinhalb Minuten ist der Gleichstand wieder hergestellt! Zuerst schiebt Carozza nach einem Getümmel die Scheibe über die Linie, wenig später ist Althuber auf der linken Seite nach einem Abpraller zur Stelle – 4:4, alles wieder offen! Die Hausherren fangen sich und kommen ebenfalls wieder zu Möglichkeiten, doch Furlong lässt bei mehreren Großchancen keine weiteren Treffer zu. Nach 54 Minuten ist es dann Hofer, der sich ein Herz fasst, und sein Abschluss findet den Weg ins Tor.  In den letzten Minuten spielen die Wölfe den Sieg routiniert nach Hause und holen sich so nach packendem Kampf die drei Punkte.

Weiter geht es in der Meisterschaft bereits am Mittwoch, den 30.12. Dann gibt es bereits das nächste Derby; im Rienzstadion werden um 20 Uhr die Wipptal Broncos, die heute die Rittner Buam in die Schranken gewiesen haben, zu Gast sein.

DW

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