Hockeyclub Pustertal

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EHC Lustenau - HC Pustertal | 3:1 (0:0, 1:1, 2:0)

EHC Lustenau
 
HC Pustertal

SAT | 03.04.2021 - 19:30
Rheinhalle Lustenau

Die Sensation gelingt nicht - Saisonaus für den HCP

HC Pustertal SpieltagNach der Niederlage in Spiel 1 treten die Wölfe in Vorarlberg an, um doch noch das Unmögliche möglich zu machen, sprich ein drittes entscheidendes Spiel zu erzwingen. Zu den sieben Ausfällen vom Donnerstag (Lee, Conci, Oberrauch, Carozza, A. De Lorenzo, Pither und Schweitzer) gesellt sich mit Althuber noch eine weitere Absenz. Trotzdem bringen die Wölfe mit Zecchetto, Steinkasserer, Hasler und Baumgartner drei vollständige Linien aufs Eis.

Der HCP beginnt sehr engagiert und ist von Anfang an spielbestimmend. Mit viel Druck wird der Puck größtenteils im Angriffsdrittel gehalten, und die Wölfe schießen aus allen Lagen auf das Tor von Reihs (Chancen für Perlini, L. De Lorenzo, Cristellon). Erst in der neunten Minute kommt der EHC mit Grabher-Meier zur ersten gefährlichen Möglichkeit. Sinnbildlich für den großen Kampfgeist der Wölfe ist, dass die größte Möglichkeit im Penaltykilling gelingt: Traversa entwischt allen Verteidigern, scheitert aber mit einem Bauerntrick knapp. Taktisch spielen beide Teams diszipliniert und lassen vor allem defenisiv nichts anbrennen; so geht es mit 0:0 in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt kommen die Hausherren stark aus der Kabine, Furlong muss einige Male entscheidend eingreifen. Ein erstes Powerplay können die Wölfe dann nicht nützen, eine Chance von Perlini ist die einzige nennenswerte Aktion. In der 27. Minute gehen die Hausherren in Führung: Grabher-Meier tankt sich zentral durch, die Verteidigung bekommt den Puck nicht aus der Zone und Wilfan steht goldrichtig und schießt aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Die Wölfe lassen sich nicht beeindrucken und kommen mit Berger und Traversa zu guten Ausgleichs-Chancen. Gleich darauf kann der HCP im Powerplay agieren, und in diesem schnüren die Schwarzgelben die Hausherren in der Box ein und werden auch belohnt: Hofer erzielt mit einem schönen Schlagschuss das 1:1 (31. Min.). In der Folge gibt es schöne Spielzüge und auch zwei-drei gute Möglichkeiten auf beiden Seiten. Es bleibt aber beim 1:1 nach 40 Minuten - noch alles offen!

Im Schlussdrittel geben die Wölfe gleich Gas und kommen mit Traversa (Alleingang), Berger (Schuss aus spitzem Winkel) und March (Direktabnahme) der Führung nahe; auf der Gegenseite prüft D'Alvise Furlong mit einer Deflection aus kurzer Distanz. Nach einer Unterbrechung (ein Linesman muss - am Hals getroffen von einer Scheibe - verletzt vom Eis) ist zunächst ein bisschen die Luft draußen, doch danach geht es weiter Richtung Lustenau-Tor, von Müdigkeit keine Spur bei den dezimierten HCP-Cracks. Die Angriffsbemühungen werden aber nicht belohnt, im Gegenteil, bei einem Entlastungsangriff gelingt Lustenau mit Wallenta das 2:1 (54. Min.). Basile stellt nun auf zwei Linien um und mit dem Mute der Verzweiflung riskiert der HCP alles. Berger und Perlini scheitern jedoch knapp. Und 13 Sekunden vor Ende trifft Grabher-Meier ins empty net.

Damit zieht der HCH Lustenau ins Halbfinale der Alps Hockey League ein und für den HC Pustertal endet die Meisterschaft unerwartet früh.

Das Augenmerk im Pustertal ist nun auf die Fertigstellung der neuen Arena und auf den Aufbau eines konkurrenzfähigen Teams für ICE Hockey League gerichtet. Ein neues Abenteuer beginnt!

DW

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