Hockeyclub Pustertal
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   16.12.2017  20:30  Tickets  
     
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4 : 3 SO
 

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HC Pustertal - VEU Feldkirch 4:3 n. P. (0:2, 3:0, 0:1, 0:0, 1:0)

Zwei wichtige Punkte gegen Feldkirch

Am 22. Spieltag war mit dem VEU Feldkirch ein Tabellennachbar in Bruneck zu Gast. Beide Teams hatten zuletzt eine Erfolgsserie. Während der HCP sieben der letzten acht Spiele für sich entschied, ging Feldkirch sogar in acht der letzten neun Spiele als Sieger vom Eis. Beim HCP fehlten neben den verletzten Thomas Erlacher und David Laner auch die beiden U20-Nationalspieler Maximilian Leitner und Simon Berger.

Der erste Abschnitt verlief nicht nach den Erwartungen der 1.120 Zuschauer. Innerhalb von 24 Sekunden lagen die Wölfe mit 0:2 in Rückstand. Im Mittelabschnitt drehten die Wölfe dann mächtig auf und stellten das Ergebnis mit drei Treffern auf dem Kopf. Im Schlussdrittel gelang den Gästen der Ausgleich. Die Entscheidung fiel schließlich beim Penaltyschießen, wo Nate DiCasmirro als einziger traf und zum Matchwinner wurde.

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Rufus - Das Maskottchen des HC Pustertal

Es war einmal: die Wolfshöhle

Woher das Wappentier des HC Pustertal (ehemals EV Bruneck) stammt, ist in den Vereinsaufzeichnungen nirgends festgehalten. Jedenfalls gab es in den 60er- und 70er-Jahren nie die Bezeichnung „Wölfe“ im Zusammenhang mit dem Eishockey in Bruneck. Wohl aber gab es Medien, die von der „Tana dei Lupi“ (Wolfshöhle) schrieben und von der eisigkalten Rienzschlucht, in der die Schwarz-Gelben ihre Heimspiele bestritten.

Der erste Wolf

Im Jahr 1977 zierte dann urplötzlich ein handgezeichneter Wolf das Trikot des EV Bruneck – es schien, als seien aus dem Nichts „die Wölfe“ geboren. Natürlich dauerte es sehr lange, bis sich der Begriff in der Eishockeyszene wirklich etablierte. Erst mit Ende der 80er-Jahre war immer öfter von den Wölfen die Rede. Mit der Umbenennung des EV Bruneck in Senfter Wölfe (1999/00) und dann in HC Pustertal wurde der Wolf als Wappentier endgültig amtlich – heute weiß jeder Eishockeyfreund weit und breit und jedes Kind im Pustertal, wer die „Wölfe“ sind.

Ein Maskottchen muss her

Mit der Etablierung der „Wölfe“ im italienischen Spitzeneishockey kam mit der Zeit auch der Wunsch nach einem echten Maskottchen auf. Ein solches tauchte zwar schon in den 90er-Jahren manchmal auf dem Eis des Rienzstadions auf – mit der Einführung der Pregame-Show in der Saison 2004/05 war ein Maskottchen jedoch unumgänglich geworden. In den ersten Jahren trat es als kleines Wölfchen und noch ohne Namen auf, bis 2008 ein Namenswettbewerb ins Leben gerufen wurde.

Die Ära Rufus beginnt

2008 wurde per Fanumfrage nach dem Namen für das Maskottchen des HC Pustertal gesucht. Gleich mehrfach wurde dabei „Rufus“ genannt, ein Begriff aus dem Römischen und unter anderem auch die lateinische Bezeichnung für „Rotwolf“ (canis rufus).

Das Ritual vor Spielbeginn

Seit je her gibt es für die Auftritte von Rufus vor den Spielen der Wölfe ein Ritual. Das Maskottchen markiert sein Revier und zeigt dem Publikum ganz genau, wo der Puck beim Spiel landen soll: es hebt das Bein und pinkelt symbolisch an die Umrandung des gegnerischen Tores. Danach gleitet es unter dem Jubel der Fans im Stadion übers Eis zur Begrüßung der heimischen Cracks.

Der Vorfall

Endgültig in der heimischen und auch ausländischen Sportszene bekannt wurde Rufus im Halbfinale 2010. Die Bilder vom Asiago-Spieler, der vorzeitig auf das Eis stürmt und Rufus am Pinkel-Ritual hindern will und diesen gewaltsam zu Boden stößt, gingen durch die Medien und sorgten zwischenzeitlich für „Eiszeit“ zwischen den Vereinen, den Fans und nicht zuletzt den Spielern beider Teams. Die Entschuldigung wurde übrigens von allen Beteiligten angenommen, dennoch bleibt es wohl der denkwürdigste Moment in Rufus’ Geschichte.

Das Markenzeichen

Besonders beliebt ist Rufus natürlich bei den kleinsten Fans. Im HCP-Fanshop gibt es inzwischen eine große Auswahl an Gadgets: Schlüsselanhänger, Plüschtiere, Schildkappen und einiges mehr. Rufus ist nicht nur Kult geworden, sondern gehört heute zum HC Pustertal wie das Amen zum Gebet :-)