Hockeyclub Pustertal
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EHC Lustenau - HC Pustertal 2:4 (0:1, 1:1, 1:2)

4:2 in Lustenau - vierter Sieg in Folge für die Wölfe!

OberrauchNach dem überzeugenden Sieg gegen die Rittner Buam wartet heute die nächste Bewährungsprobe auf die Wölfe: im Duell der beiden bisher unter Wert geschlagenen Teams gilt es, in Lustenau zu bestehen und die positive Serie zu verlängern. Wie der HCP hat auch Lustenau zuletzt reagiert und den Coach gewechselt sowie mit Jeff Ulmer einen neuen Angreifer verpflichtet. Bei den Wölfen fehlen heute Erlacher und Obermair; Laner ist beim Spiel des HCP Junior in Brixen im Einsatz. DiCasmirro wird erstmals als Center der zweiten Linie mit Ringrose und Pance eingesetzt.

Im ersten Drittel sind beide Teams auf eine stabile Defensive bedacht; man merkt, dass hier keiner das Spiel verlieren will. Die Wölfe gehen dabei äußerst konzentriert zu Werke und erspielen sich alsbald ein sichtbares Übergewicht mit einigen guten Chancen. Gekrönt werden die Bemühungen durch den Führungstreffer nach gut 15 Minuten: Helfer scheitert noch an Goalie Rämö, aber Oberrauch reagiert am Schnellsten und drückt zum 1:0 für die Gelbschwarzen ein.

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AHL Premieren-Saison - ein Rückblick

Rückblick auf das erste erfolgreiche Kapitel

„Die Liga ist im ersten Jahr sehr gut organsiert gewesen. Die Erwartungshaltung war bei den Vereinen vor Saisonbeginn sehr unterschiedlich, die Liga ist aber überall gut angenommen worden,“ findet Dr. Peter Mennel, Präsident der Erste Bank Eishockey Liga, lobende Worte für die neue Liga. Mit der Meisterfeier der Rittner Buam ist die erste Saison der Sky Alps Hockey League am Samstag auch offiziell zu Ende gegangen. Das Team von Coach Riku-Petteri Lehtonen wurde seiner Favoritenrolle von Anfang an gerecht und legte mit 14 Erfolgen in Serie auch die längste Siegesserie der Saison hin. Die „Buam“ sicherten sich zudem das „Final Four“ um die italienische Meisterschaft und schrammten am Gewinn des Continental Cups nur knapp vorbei. Über weite Strecken duellierten sich die Rittner mit dem HC Pustertal, der die erste Phase des Grunddurchgangs mit 76 Punkten, einen Zähler hinter dem späteren Meister, beendete. Umso überraschender kam das Viertelfinal-Aus gegen Sportivi Ghiaccio Cortina Hafro, gleichzeitig die wohl größte Sensation der ersten Spielzeit. Diese beiden Mannschaften lieferten sich zum Playoff-Auftakt auch die längste Partie der Saison, nach exakt 109 Minuten traf Riley Brace zu Cortinas Serienführung.
 
Viele junge, nationale Spieler kommen zum Einsatz
Der zweite Topfavorit auf den Titel kam erst im Laufe der Zeit in die Gänge. Migross Supermercati Asiago Hockey legte einen Fehlstart hin, setzte aber zur Aufholjagd an und schaffte doch noch die Master Round-Qualification der sechs besten Mannschaften. Der Erfolgslauf endete erst im Finale, mit Anthony Nigro stellten die Italiener aber den Topscorer der Saison. Der Kanadier kam auf 70 Punkte (26 Tore, 44 Vorlagen) in 50 Spielen und wurde von den Fans auch in das „Team der Saison“ gewählt. Mit Goalie Frederic Cloutier und Daniel Sullivan wurden zwei weitere Asiago-Spieler nominiert, zudem komplettierten Rittens Christian Borgatello, Dylan Stanley von der FBI VEU Feldkirch und Eric Pance die Auswahl. Der Slowene setzte am 17. September 2016 bei HDD SIJ Acroni Jesenices 8:2-Auftaktsieg über Gröden nach nur 43 Sekunden mit dem ersten Tor der neuen Meisterschaft nicht nur einen Meilenstein für die Ewigkeit, er wurde später von den Journalisten auch zum wertvollsten Spieler (MVP) der Saison gekürt. Mit 32 Treffern in 31 Partien sicherte sich Pance auch die Torjägerkrone.
 
Der Liga-Gründungsidee getreu kamen bei den Vereinen viele junge, nationale Spieler zum Einsatz. Für einige von ihnen ist die Eishockey-Saison längst noch nicht vorbei, sind sie doch mit ihren Nationalmannschaften bei den bevorstehenden Weltmeisterschaften im Einsatz. Das Setzen auf einheimische Spieler wurde auch von den Zusehern gewürdigt: Den höchsten Schnitt (1.264) hatte Feldkirch zu verzeichnen, bei Asiago pilgerten knapp 30.000 Fans in der ganzen Saison in die Halle. Auch die Livestreams wurden gut angenommen, vor allem die von der Liga finanzierten und von Asiago.tv produzierten Playoff-Übertragungen stellten das große Interesse an der Sky Alps Hockey League unter Beweis.
 
Peter Schramm (Chairman Sky Alps Hockey League): „Viele hätten gedacht, dass die Leistungsunterschiede zwischen den Vereinen und auch Ländern größer sind. Die ersten acht Mannschaften waren sehr knapp beisammen, Ritten ist vom Kader und auch Umfeld aber ein verdienter Meister. Jesenice hat gut in das Teilnehmerfeld gepasst und auch glaube, dass die österreichischen Teams in Zukunft noch mehr an die Spitze heranwachsen. Die Vereine sind zufrieden und auch die Zuschauer haben vor allem den Modus sehr interessant gefunden. Die Liga bietet jungen Spielern die Chance, schon früh Erwachsenenhockey zu spielen. Diese können sich beweisen und zeigen, dass sie für die Erste Bank Eishockey Liga bereit sind. Es braucht diesen Unterbau und die Nachwuchsspieler aller drei Länder die ideale Plattform. Die Vereine müssen weiter auf die einheimischen Spieler vertrauen, das ist für sie langfristig finanziell und auch für die Liga besser. Das wirkt sich auch auf das Zuschauerinteresse aus, die Fans identifizieren sich mit den Spielern.“
 
Tommaso Teofoli (Member Board of Governors): „Die Sky Alps Hockey League hatte schon im ersten Jahr des Bestehens sportlichen Erfolg, viele Spiele waren bis zur letzten Sekunden hart umkämpft. Die Akteure haben sich verbessert, vor allem haben von mehr Eiszeit als in der Vergangenheit profitiert. Damit haben wir sicher eines unserer Ziele erreicht. In Italien war die Idee hinter der AHL, die höchste italienische Liga mit Mannschaften aus anderen Ländern zu erweitern und noch interessanter zu machen. Der attraktive Spielmodus und der veränderte Spielplan haben zum Erfolg beigetragen. Wie immer im ersten Jahr eines neuen Projektes gehören nun einige Dinge analysiert und besprochen, um zu sehen, ob man am richten Weg ist. Wir müssen weiter hart arbeiten, denn die nächste Saison steht schon wieder vor der Tür. Wir müssen bereit sein Herausforderungen zu meistern, um das Produkt weiter zu verbessern.“